Holzblasinstrumente
Flöten, Klarinetten, Oboen, Fagotte und Bassetthörner aus Buchsbaum, Ebenholz und Grenadill, vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.
Holzblasinstrumente wurden in Wien seit dem 18. Jahrhundert gebaut. Theodor Lotz fertigte Klarinetten und Bassetthörner für den Klarinettisten Anton Stadler, für den Mozart sein Klarinettenkonzert schrieb. Im 19. Jahrhundert waren Wiener Flötenmacher wie Stephan Koch und Johann Ziegler bekannt, im 20. Jahrhundert entwickelte Hermann Zuleger die Wiener Oboe weiter, die bis heute bei den Wiener Philharmonikern gespielt wird. Frühe Instrumente bestehen aus Buchsbaum mit wenigen Messingklappen und Elfenbeinringen, spätere aus Ebenholz oder Grenadill mit vielen Klappen aus Neusilber.
Den Wert bestimmen Hersteller, Alter, System, Vollständigkeit und Erhaltung. Instrumente mit Stempel bekannter Wiener Werkstätten, frühe Klappeninstrumente aus Buchsbaum und vollständige Flöten mit allen Mittelstücken sind gesucht. Risse im Holz, fehlende Klappen und verbogene Mechanik mindern den Wert. Elfenbeinringe und -teile sind artenschutzrechtlich relevant und erfordern Nachweise. Bitte ölen Sie altes Holz nicht und spielen Sie gerissene Instrumente nicht mehr an.
Woran man es erkennt
- Klarinetten und Bassetthörner
- Wiener Oboen
- Flöten von Koch und Ziegler
- Buchsbauminstrumente mit Messingklappen
- Fagotte
- Instrumente mit Herstellerstempel
Hersteller
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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