Die moderne Form des Streichbogens geht auf François Xavier Tourte zurück, der um 1780 in Paris die nach innen gebogene Stange aus Fernambukholz durchsetzte. Französische Bogenmacher wie Dominique Peccatte, Jean-Baptiste Vuillaume und Eugène Sartory gelten als Spitze, in Markneukirchen entstanden ab dem 19. Jahrhundert Bögen in großer Zahl, darunter von den Familien Pfretzschner, Nürnberger und Knopf. Der Frosch besteht meist aus Ebenholz mit Perlmuttauge, Montierungen aus Neusilber, Silber oder Gold verraten die Qualitätsstufe. Viele Bogenmacher setzten einen Brandstempel an das Ende der Stange.
Den Wert bestimmen Bogenmacher, Holzqualität, Gewicht, Balance und Erhaltung. Stempel bekannter Werkstätten sind ein wichtiger Hinweis, aber nicht immer echt. Risse im Kopf, gebrochene Spitzen, abgegriffene Stangen und ersetzte Frösche mindern den Wert erheblich. Bögen mit Fröschen aus Elfenbein oder Schildpatt übernehmen wir nur mit artenschutzrechtlichem Nachweis. Ein Bogen kann mehr wert sein als die Geige, mit der er überliefert ist; bitte zeigen Sie ihn deshalb gesondert.
Woran man es erkennt
- Französische Meisterbögen
- Bögen aus Markneukirchen
- Silber- und Goldmontierungen
- Brandstempel an der Stange
- Cello- und Kontrabassbögen
- Frösche mit Perlmuttauge
Hersteller
Streichbögen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular