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Johannes Spalt im 22. Bezirk, 1220 Wien

Johannes Spalt in der Donaustadt: Wohnhaus in der Varnhagengasse

1984 baute Johannes Spalt ein Wohnhaus in der Varnhagengasse in Stadlau, einem alten Ort am linken Donauufer.

In Stadlau, das 1904 mit Kagran, Hirschstetten und Aspern zu Wien kam und seit 1954 zum 22. Bezirk gehört, baute Johannes Spalt 1984 ein Wohnhaus in der Varnhagengasse. Die Donaustadt war damals noch von Gärtnereien, Einfamilienhäusern und Gartensiedlungen geprägt; UNO-City und Donauturm standen bereits, die Seestadt auf dem Flugfeld Aspern lag in weiter Zukunft. Spalt, Mitbegründer der Arbeitsgruppe 4, lehrte bis 1990 Innenarchitektur und Industrieentwurf an der Hochschule für angewandte Kunst.

Viele Donaustädter Häuser wurden nach 1945 von den Familien selbst gebaut und über Jahrzehnte erweitert; Verlassenschaften umfassen Haus, Keller, Garage und Garten. Darin finden sich Design der Nachkriegszeit, Möbel der 1950er- bis 1970er-Jahre, Leuchten und Keramik. Wittmann, für dessen Möbelwerkstätten Spalt baute, fertigt Entwürfe der Wiener Moderne in Lizenz; Neuauflagen erkennt man an Etiketten und Produktionsdaten. Gärtnereigerät und Emailschilder aus Stadlau und Hirschstetten bewerten wir mit.

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.