Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Gemälde des 19. Jahrhunderts im 12. Bezirk, 1120 Wien

Gemälde des 19. Jahrhunderts aus Meidling: Hetzendorf und Altmannsdorf

Vom Schloss Hetzendorf bis zum Meidlinger Tor von Schönbrunn: Biedermeier-Bilder, Schönbrunn-Ansichten und Landschaften aus dem 12. Bezirk.

Die Nähe zu Schönbrunn machte Meidling im 18. und frühen 19. Jahrhundert zum Ort für Sommerhäuser, Gasthäuser und Vergnügungsstätten wie das Tivoli. Aus den biedermeierlichen Vorstadthäusern an der Meidlinger Hauptstraße und in der Schönbrunner Straße sowie aus den ein- bis zweigeschoßigen Häusern in Altmannsdorf und Hetzendorf mit Hofgebäuden und Gärten kommen mitunter Bildnisse, kleine Landschaften und Andachtsbilder dieser Zeit. Gaudenzdorf und Untermeidling, dicht mit Zinshäusern bebaut, ergänzen das Bild um Ölbilder der Gründerzeit.

Schloss Hetzendorf, das Nikolaus Pacassi in den 1740er-Jahren für Maria Theresia vergrößerte, liegt im Bezirk, der Schönbrunner Schlosspark gleich jenseits des Meidlinger Tors. Schönbrunn und die Gloriette gehören zu den häufig gemalten Wiener Motiven des 19. Jahrhunderts; Ansichten in Öl sind in Haushalten am Rand des Parks deshalb zu erwarten. Der Haydnpark, der frühere Hundsturmer Friedhof, erinnert an Joseph Haydns erste Grabstätte von 1809. Im Bezirksmuseum Meidling lässt sich die Geschichte der sechs Vororte nachvollziehen.

In den Siedlerhäusern Altmannsdorfs und Hetzendorfs landen Bilder oft auf Dachböden oder in Nebengebäuden, die im Sommer heiß und im Winter feucht sind. In Gemeindebauten wie Fuchsenfeldhof und Bebelhof lagern sie eher im Kellerabteil. Fotografieren Sie Bild und Rückseite bei Tageslicht, ohne Blitz, damit Signatur und Craquelé erkennbar bleiben. Zwischen Gaudenzdorf und Am Schöpfwerk kommen wir kostenlos zur Besichtigung; den Betrag zahlen wir bar oder per Überweisung.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Schönbrunn- und Gloriette-Ansichten in Öl – Nachbarschaft zum Schlosspark.
  • Biedermeier-Bildnisse und kleine Landschaften – alte Häuser in Altmannsdorf und Hetzendorf.
  • Ölbilder der Gründerzeit – Zinshauswohnungen in Gaudenzdorf und Untermeidling.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Künstler

151

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

17

Materialien, Techniken & Punzen

7

Fragen zu Gemälde des 19. Jahrhunderts

Mein Bild ist nur mit Nachnamen signiert – reicht das für eine Zuschreibung?

Nein, denn in Malerfamilien wie Alt, Blaas, Ender oder L'Allemand signierten mehrere Mitglieder ähnlich. Die Zuordnung ergibt sich aus Schriftbild, Datierung, Motiv und Malweise.

Kaufen Sie auch Bilder unbekannter Maler?

Ja, wenn Motiv, Qualität und Erhaltung stimmen. Viele Akademieabsolventen des 19. Jahrhunderts malten Landschaften und Bildnisse auf gutem Niveau, die heute als Wandbilder gesucht sind.

Lohnt sich eine Restaurierung vor dem Verkauf?

In der Regel nicht. Die Kosten schlagen sich selten vollständig im Ergebnis nieder, und eine ungeeignete Reinigung kann Lasuren beschädigen. Bewertet wird das Bild im vorhandenen Zustand.

Was bedeuten Etiketten des Künstlerhauses auf der Rückseite?

Das Künstlerhaus am Karlsplatz zeigte ab 1868 die Ausstellungen der Wiener Künstlergenossenschaft. Ein Etikett mit Katalognummer belegt, dass das Bild dort ausgestellt war, und erlaubt oft die Bestimmung von Titel und Jahr.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.