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Lampen, Luster & Leuchter im 12. Bezirk, 1120 Wien

Kapsch, Kabelwerk und Gemeindebau: Leuchten aus Meidling

Telefone von Kapsch, Kabel aus der Oswaldgasse: Meidling war ein Bezirk der Elektroindustrie; Gemeindebauten und Gartensiedlungen bewahren die Lampen dieser Jahrzehnte.

Gaudenzdorf und Untermeidling sind gründerzeitlich verdichtet; dort hängen Messingluster und Glasglocken der Zeit um 1900, und in Kellerabteilen tauchen Petroleumlampen auf. Die großen Gemeindebauten aller Jahrzehnte, vom Fuchsenfeldhof bis Am Schöpfwerk, brachten Deckenschalen, Tütenlampen und Wohnzimmerluster der 1950er-Jahre. Niedrige Höfe in Hetzendorf und Altmannsdorf, die noch aus der Dorfzeit stammen, liefern Stalllaternen und Kerzenleuchter; in den Reihenhaussiedlungen sammeln sich Schreibtischlampen und Stehleuchten mehrerer Jahrzehnte.

Josef Frank, der für Haus & Garten auch Messingleuchten entwarf, arbeitete an der Gartensiedlung Hoffingergasse mit und plante den Leopoldine-Glöckel-Hof (1931/32). Otto Prutscher, Entwerfer von Glas und Leuchten, ist Architekt des Lorenshofs von 1927. Kapsch produzierte im Bezirk Radios und Telefonapparate; aus der ehemaligen Kabelfabrik in der Oswaldgasse wurde das Wohnquartier Kabelwerk. Elektrozubehör, Bakelitschalter und frühe Steckdosen aus diesem Umfeld bilden ein eigenes kleines Sammelgebiet.

Wer in einer Gemeindebauwohnung am Meidlinger Markt oder im Bebelhof Lampen abgibt, schickt am besten Fotos jeder Leuchte samt Schalter und Kabelführung. Bakelitschalter und Stoffkabel zeigen, wie alt eine Installation ist, ersetzen aber vor dem Wiedergebrauch keine Prüfung durch einen Elektriker. In Siedlungshäusern in Altmannsdorf gehören Schuppen und Dachboden zur kostenlosen Besichtigung.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Wohnzimmerluster und Tütenlampen der 1950er-Jahre – Gemeindebauten von Bebelhof bis Am Schöpfwerk
  • Elektrozubehör und Bakelitschalter – Kapsch und die ehemalige Kabelfabrik als Betriebe im Bezirk
  • Stalllaternen und Kerzenleuchter – alte Häuser in Altmannsdorf und Hetzendorf

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Lampen, Luster & Leuchter

Muss ich die Elektrik erneuern lassen?

Nein. Alte Kabel und Fassungen mindern den Wert kaum, weil Käufer Leuchten ohnehin neu verkabeln lassen. Wir nehmen keine Funktionsprüfung am Stromnetz vor.

Kaufen Sie Leuchten der 1950er- bis 1970er-Jahre?

Ja. Leuchten von Kalmar, Nikoll und Stejnar sowie italienische und skandinavische Designleuchten dieser Zeit sind gesucht. Auch ungezeichnete Messingleuchten bewerten wir nach Entwurf und Qualität.

Ist meine Tiffany-Lampe echt?

Die meisten Bleiglaslampen im Tiffany-Stil sind spätere Arbeiten. Originale von Tiffany Studios haben eine Prägung am Schirmrand und am Fuß und eine typische Glasqualität. Auch gute Nachahmungen haben einen Markt.

Kaufen Sie auch Kerzenleuchter aus Silber?

Ja. Silberleuchter werden nach Punze, Hersteller, Stil und Gewicht bewertet. Gefüllte Leuchter enthalten Füllmasse, die vom Silbergewicht abgezogen wird.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.