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Briefmarken im 12. Bezirk, 1120 Wien

Briefmarken verkaufen in Meidling – Südbahn und Vororteposten

Seit 1841 hält die Südbahn in Meidling, bis 1892 hatten die Vororte Meidling, Hetzendorf und Altmannsdorf eigene Postämter – Spuren davon finden sich in Meidlinger Alben.

Zwischen Gaudenzdorf und dem Gürtel stehen dichte Zinshausblöcke, weiter südlich Gemeindebauten vom Fuchsenfeldhof bis zur Anlage Am Schöpfwerk, in Altmannsdorf und Hetzendorf noch Häuser aus der Dorfzeit mit Garten. Eisenbahner, Handwerker und Angestellte von Kapsch, oft jahrzehntelang an einer Adresse, legten Alben an: Erste Republik, Zweite Republik, Abo-Lieferungen bis in die 1990er-Jahre. In Siedlungshäusern tauchen Briefe der Großeltern auf, manche noch mit Stempeln der Vororte.

Die Südbahn hält seit 1841 in Meidling, dazu kam die Verbindungsbahn; Bahnpoststempel der Südbahnstrecke und Belege des Bahnhofspostamts sind gesuchte Spezialgebiete. Sechs Vororte, von Gaudenzdorf bis Hetzendorf, wurden 1892 zum 12. Bezirk, und mehrere davon hatten vorher eigene Postämter. Beim Meidlinger Tor beginnt der Schlosspark von Schönbrunn, das Schloss ist auf einem Kronenwert der Ausgabe 1908 zu sehen. Die Rosenkranzkirche Hetzendorf hat Ernst Fuchs ausgestaltet.

Dienstpost und Bahnhofsstempel aus Eisenbahnerfamilien gehören zur Sammlung, auch wenn sie unscheinbar wirken. Zur ersten Einschätzung genügt pro Album das Foto einer Doppelseite. Für Am Schöpfwerk und Fuchsenfeldhof notieren Sie uns Stiege und Türnummer, für Siedlungshäuser in Altmannsdorf die Gartentür. Abo-Lieferungen in Originalverpackung zählen wir vor Ort mit und rechnen sie getrennt vom Rest.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Bahnpost- und Bahnhofsstempel der Südbahn – Eisenbahnerfamilien rund um den Bahnhof Meidling.
  • Briefe mit Ortsstempeln der Vororte vor 1892 – Meidling, Hetzendorf, Altmannsdorf.
  • Jubiläumsausgabe 1908 mit Schönbrunn-Motiv – Nachbarschaft zum Schlosspark beim Meidlinger Tor.

Mit Bezug zu Meidling

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 12. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Soll ich Marken von Briefen ablösen?

Nein. Briefe und Karten können mehr wert sein als die abgelösten Marken, weil Stempel, Porto und Destination Postgeschichte belegen. Lassen Sie die Belege, wie sie sind.

Was bedeutet postfrisch?

Postfrisch ist eine ungebrauchte Marke mit vollständigem, unberührtem Originalgummi ohne Falzspur. Diese Erhaltung ist bei Marken der Zweiten Republik oft Voraussetzung für einen Sammlerwert.

Kaufen Sie auch Abo-Lieferungen der Post?

Ja. Postfrische Jahrgänge der Zweiten Republik werden meist knapp unter oder nahe dem Nennwert gehandelt, weil sie in großen Mengen vorhanden sind. Ältere Jahrgänge und vollständige Reihen bewerten wir einzeln.

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.