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Ansichtskarten & Ephemera im 20. Bezirk, 1200 Wien

Ansichtskarten aus der Brigittenau: Kirchtag, Donauufer, Engels-Platz

Brigittakapelle, Kirchtag und Donauufer sind historische Motive des Bezirks; Rudolf Percos Friedrich-Engels-Platz-Hof steht für die Karten des Roten Wien.

Um die Brigittakapelle von 1651 entwickelten sich Gasthäuser und der Kirchtag, ein beliebtes Bildmotiv des 18. und 19. Jahrhunderts. Mit Donauregulierung, Nordwestbahnhof und Hafen am Handelskai wurde daraus ein Arbeiterbezirk, dessen Familien Papier aus Hafen, Bahn und Vereinsleben aufbewahrten: Fahrkarten, Hafenfotografien, Vereinsdrucke, Fotos und Noten zum „Dritten Mann“. Ansichtskarten zeigen Donauufer, Brigittakirche und Wallensteinplatz; Kellerabteile im Gemeindebau enthalten Glückwunschkarten mehrerer Jahrzehnte.

Mit Ziegeltürmen gliederte Rudolf Perco den Friedrich-Engels-Platz-Hof; Winarskyhof und Otto-Haas-Hof (1924–1926) versammeln die Handschriften von Behrens, Hoffmann, Loos und Schütte-Lihotzky. Drucksachen und Fotografien dieser Anlagen gehören zum Sammelgebiet Rotes Wien. Von Anton Karas, geboren 1906 im Bezirk, stammt das Zitherthema aus „Der dritte Mann“ (1949); um das Thema entstanden Filmprogramme, Notenausgaben und Fotos. Die neugotische Brigittakirche errichtete Friedrich von Schmidt 1867–1873.

Vereinsfahnen, Abzeichen und Mitgliedsbücher von Sport- und Arbeitervereinen bewerten wir zusammen mit den Drucksachen, weil sie einander datieren. Bitte fotografieren Sie vorab eine Auswahl, auch Rückseiten mit Stempel. Kostenlos sehen wir uns danach mit Ihnen die Kellerabteile der großen Gemeindebauten an. Sobald Sie zustimmen, erhalten Sie den Betrag bar oder überwiesen.

Was in Brigittenau häufig auftaucht

  • Ansichtskarten von Brigittakapelle, Kirchtag und Donauufer – historische Motive des Bezirks
  • Drucksachen, Fotografien und Vereinsabzeichen des Roten Wien – Winarskyhof, Otto-Haas-Hof, Friedrich-Engels-Platz-Hof
  • Filmprogramme, Noten und Fotos zu „Der dritte Mann“ – Anton Karas stammt aus dem Bezirk
  • Fahrkarten und Hafenfotografien – Nordwestbahnhof und Handelskai

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 20. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Wie viele Karten sollten es sein, damit sich ein Termin lohnt?

Schon eine kleine Sammlung mit guten Wiener Motiven lohnt die Besichtigung. Senden Sie uns Fotos einiger Karten; danach sagen wir Ihnen, ob ein Termin sinnvoll ist.

Sind alte Ansichtskarten von Wien etwas wert?

Das hängt vom Motiv ab. Seltene Straßen- und Geschäftsansichten, Vorstadtmotive und belebte Szenen sind gesucht, häufige Karten von Stephansdom, Oper und Schönbrunn meist wenig wert. Wir bewerten Bestände nach Motiv und Erhaltung.

Soll ich Briefmarken von den Karten ablösen?

Nein. Marke und Stempel gehören zur Karte und können ihren Wert erhöhen. Abgelöste Marken haben meist geringen Wert, die Karte verliert dagegen.

Kaufen Sie auch ganze Postkartenalben?

Ja. Lassen Sie die Karten im Album, damit Reihenfolge und Zusammenhang erhalten bleiben. Wir sichten das Album vollständig und machen ein Angebot für den ganzen Bestand.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.