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Antiquitäten Wien

Manufaktur: Fahrzeuge

Lohner-Werke

Wien, 1821–1970

Wiener Wagenbauer, 1821 gegründet, k. u. k. Hof-Wagenfabrik, mit Lohner-Porsche-Elektrowagen, Flugzeugen, Straßenbahnen und Motorrollern.

Heinrich Lohner gründete 1821 in Wien eine Sattlerei und Wagenbauwerkstatt, die unter dem Namen Jacob Lohner & Co. zur k. u. k. Hof-Wagenfabrik wurde und Kutschen für Hof und Adel lieferte. Unter Ludwig Lohner entstand 1900 mit Ferdinand Porsche der Lohner-Porsche, ein Elektroauto mit Radnabenmotoren, das auf der Pariser Weltausstellung gezeigt wurde. Ab 1876 lag die Fertigung in Floridsdorf; später baute Lohner Flugzeuge, Karosserien und Straßenbahnen. 1970 ging das Werk an Bombardier.

Gesucht sind Kutschen und Wagen mit Lohner-Plakette, Fotografien, Kataloge und Konstruktionszeichnungen, Teile und Dokumente zum Lohner-Porsche, Unterlagen zu den Lohner-Flugbooten des Ersten Weltkriegs, Karosserien, Straßenbahnmodelle und die Motorroller L 98, L 125 und Sissy der 1950er- und frühen 1960er-Jahre. Lohner-Roller sind in Österreich verbreitet; vollständige Exemplare im Originallack mit Papieren sind gesucht. Hofwagen mit Wappen dokumentieren wir mit Belegen zur Herkunft.

Kutschen tragen eine Herstellerplakette an Achse oder Kasten, Roller Rahmen- und Motornummern mit Typenschild; viele Roller hatten Motoren von Rotax oder Sachs. Bei Kutschen prüfen wir Holz, Leder, Polsterung, Federung und Räder, bei Rollern Rahmen, Motor, Verkleidung und Lack. Restaurierte Kutschen bewerten wir nach Qualität der Arbeit und Erhalt originaler Teile. Unterlagen aus dem Firmenarchiv und Werbedrucke sind eigenständig gefragt und werden gesondert bewertet.

Entwerfer & Personen

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.