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Antiquitäten Wien

Armbanduhren im 14. Bezirk, 1140 Wien

Uhren aus Penzing: Hütteldorfer Villen und Breitenseer Altbau

Am Wienerwaldrand in Hütteldorf und Hadersdorf wohnen Villenfamilien seit Generationen, in Breitensee Arbeiter- und Angestelltenhaushalte. Beide bringen Uhren.

Westlich der Baumgartner Höhe beginnt das Villenpenzing: Hütteldorf, Hadersdorf, Weidlingau und der Wolfersberg, mit Häusern um 1900, die vielfach noch der Familie des ersten Eigentümers gehören. In solchen Häusern liegen Uhren neben Jagdtrophäen, Ferngläsern und Bildern: robuste Stahluhren für Jagd und Wanderung, Golduhren für den Sonntag, Chronographen aus den 1960er-Jahren. Kleiner sind die Bestände in den Zinshäusern Breitensees und an der Linzer Straße, wo Uhren häufig als Firmungs- oder Jubiläumsgeschenk ins Haus kamen.

Otto Wagner baute seine erste Hütteldorfer Villa 1886–1888, die zweite 1912/13 – in jenen Jahren also, in denen die Armbanduhr die Taschenuhr abzulösen begann. Frühe Modelle mit Drahtbandanstößen und emailliertem Zifferblatt stammen aus dieser Übergangszeit, viele aus dem Ersten Weltkrieg. Westbahn und Bahnhof Hütteldorf brachten Eisenbahnerfamilien in den Bezirk, für die genaue Uhren zum Dienst gehörten. Seit 1918 dokumentiert das Technische Museum Wien im Bezirk die Geschichte der Technik.

In den Hanghäusern von Weidlingau und am Wolfersberg sind Uhren oft über mehrere Geschoße verstreut; beim kostenlosen Hausbesuch sehen wir Geschoß für Geschoß mit Ihnen nach. Werden dabei Jagdwaffen gefunden, vermitteln wir Schusswaffen an befugte Waffenhändler. Für Uhren genügen vorab Fotos von Zifferblatt und Gehäuseboden, und das Angebot gilt auch für defekte Stücke.

Was in Penzing häufig auftaucht

  • Frühe Armbanduhren mit Drahtbandanstößen – Villen in Hütteldorf aus der Zeit zwischen 1900 und 1918
  • Robuste Stahluhren für Jagd und Wanderung – Häuser am Wienerwaldrand in Hadersdorf und Weidlingau
  • Eisenbahner- und Firmungsuhren – Haushalte in Breitensee und an der Linzer Straße

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 14. Bezirk.

Manufakturen & Marken

42

Epochen & Stile

6

Materialien, Techniken & Punzen

10

Fragen zu Armbanduhren

Woran erkenne ich, ob meine Rolex echt ist?

Erste Hinweise geben Gewicht, Gravuren zwischen den Bandanstößen, die Lupe über dem Datum und die Schärfe der Zifferblattdrucke. Sicher ist erst der Blick auf das Werk, den wir bei der Besichtigung vornehmen.

Nehmen Sie ganze Uhrensammlungen?

Ja. Wir erfassen jede Uhr mit Marke, Referenz und Seriennummer und erstellen ein Angebot je Stück oder für die Sammlung als Ganzes.

Kaufen Sie auch Armbanduhren, die nicht mehr laufen?

Ja. Viele Vintage-Uhren stehen nach Jahren in der Lade still, ohne dass das Werk beschädigt ist. Wir prüfen Werk und Zustand und bewerten die Uhr so, wie sie ist.

Soll ich meine Uhr vor dem Verkauf servicieren oder polieren lassen?

Nein. Ein Service kostet oft mehr, als er an Wert bringt, und beim Polieren verliert das Gehäuse seine Originalkanten. Ein neues Zifferblatt oder neue Zeiger senken den Sammlerwert deutlich.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.