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Alte Meister im 23. Bezirk, 1230 Wien

Alte Meister in Liesing: Villen in Rodaun, Mauer und Kalksburg

Sommerfrischen um 1900, Jesuitenkolleg Kalksburg und das Fuchs-Schlössl in Rodaun: In Liesing kommen Andachtsbilder, Bildnisse und Bestände ganzer Villen.

Mauer, Rodaun und Kalksburg lebten vom Wein und von Sommerfrischen; um 1900 entstanden dort Villen und Landhäuser des Späthistorismus und Jugendstils mit Gärten am Wienerwaldrand. Viele Häuser blieben über Generationen in derselben Familie und wurden erweitert, zu vielen gehören Weinkeller und Presshäuser. Verlassenschaften umfassen ganze Häuser mit Keller, Dachboden und Garage – darunter Bildnisse, Landschaften und religiöse Bilder, die mitunter aus der Stadtwohnung ins Sommerhaus wanderten. Im Osten, in Atzgersdorf, Liesing und Inzersdorf, prägen Gewerbe, Gemeindebauten und Alt-Erlaa das Bild.

Mit Biografien Alter Meister ist Liesing nicht verbunden, mit Kirchen und Adelssitzen schon. In Kalksburg gründeten die Jesuiten 1856 ein Kollegium, das als Internatsschule bekannt wurde; Kalksburger Pfarrkirche und Rodauner Bergkirche gehören zur älteren Schicht. Das Fuchs-Schlössl in Rodaun wird mit Gräfin Charlotte Fuchs, der Erzieherin Maria Theresias, in Verbindung gebracht; später bewohnte es Hugo von Hofmannsthal. Schloss Erlaa mit seinem Park zählt ebenfalls zu den älteren Herrensitzen am Liesingbach.

In Mauer und Rodaun liegen Bilder oft im Presshaus oder Weinkeller; holen Sie sie vor dem Termin heraus und lagern Sie sie stehend, nicht liegend. Die Besichtigung ist kostenlos und umfasst auf Wunsch das ganze Haus. Andachtsbilder mit Bezug zu Kirche oder Kolleg prüfen wir auf ihre Herkunft. Was nach dem Ankauf im Haus zurückbleibt, räumt auf Wunsch die Schwesterseite entruempelung-danube.at.

Was in Liesing häufig auftaucht

  • Andachtsbilder und sakrale Malerei – Umfeld von Jesuitenkolleg und Dorfkirchen in Kalksburg und Rodaun
  • Bildnisse des 18. Jahrhunderts – Villen- und Sommerhausbestände in Mauer und Rodaun
  • Landschaften in alten Rahmen – Landhäuser am Wienerwaldrand

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 23. Bezirk.

Künstler

80

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

16

Fragen zu Alte Meister

Was bedeuten Siegel und Nummern auf der Rückseite?

Lacksiegel stammen oft von Adelssammlungen, Zollämtern oder Verlassenschaftsverfahren, Kreidenummern und Etiketten von Auktionen und Ausstellungen. Sie gehören zur Provenienz und sollten nicht entfernt werden. Fotografieren Sie die Rückseite deshalb vollständig.

Kaufen Sie auch Bilder mit Rissen oder Löchern?

Ja, sofern Motiv und Malschicht eine Restaurierung rechtfertigen. Ein Riss in der Leinwand oder eine gesprungene Tafel kommt bei Bildern dieses Alters häufig vor und schließt einen Ankauf nicht aus.

Ist ein unsigniertes Bild weniger wert?

Viele Alte Meister signierten selten, Werkstattbilder blieben grundsätzlich ohne Namen. Entscheidend sind Malqualität, Erhaltung und eine Zuschreibung über Vergleichswerke. Eine später aufgemalte, falsche Signatur schadet einem Bild eher.

Wie wird ein großformatiges Altarbild besichtigt und abgeholt?

Die Besichtigung erfolgt am Standort, auch auf Dachböden oder in Stiegenhäusern. Für den Transport wird das Bild in Decken und Karton verpackt und bei Bedarf aus dem Rahmen genommen. Bei sakralen Bildern wird vorab die Herkunft geklärt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.