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Banknoten & Papiergeld im 23. Bezirk, 1230 Wien

Banknoten und Notgeld verkaufen in Liesing

Bis 1938 waren Mauer, Rodaun, Atzgersdorf und die übrigen Orte des Bezirks niederösterreichische Gemeinden; Notgeld aus jener Zeit sammelt man heute in Serien.

Sommerfrischenvillen in Kalksburg und Rodaun, Winzerhäuser mit Weinkeller in Mauer, Reihenhaussiedlungen in Atzgersdorf und Erlaa und die drei Blöcke von Alt-Erlaa: Liesinger Verlassenschaften betreffen oft ganze Häuser. In Schreibtischen liegen Wertpapiere, Lose und Kronen, in Winzerhäusern Kassabücher und Notgeld, in Alt-Erlaa Schillingnoten der 1970er- und 1980er-Jahre. Dachböden und Garagen kommen dazu, und dort lagern Papiere oft in Schachteln, die seit Jahrzehnten niemand geöffnet hat.

Acht Orte am Liesingbach waren bis 1938 selbständige Gemeinden in Niederösterreich, erst 1954 entstand aus ihnen ein eigener Bezirk. 1920 und 1921 gaben niederösterreichische Gemeinden in großer Zahl Kleingeld-Notgeld aus, oft in bunten Serien mit Ortsansichten. Atzgersdorf, Liesing und Inzersdorf hatten Brauereien, Fabriken und Ziegelwerke; Aktien und Lohnbelege solcher Betriebe können in Nachlässen auftauchen. Bis 1955 stand das Gebiet unter sowjetischer Besatzung; bezahlt wurde auch hier mit dem alliierten Militärschilling.

Notgeld bewerten wir nach Gemeinde, Serie und Erhaltung; Serien aus Orten des heutigen Bezirks interessieren Sammler der Ortsgeschichte. Banknoten bitte nicht aus Alben lösen und nicht glätten; Klebereste und neue Knicke mindern die Erhaltung. Für Alt-Erlaa brauchen wir Blocknummer und Stiege. Fotos beider Seiten reichen für die Ersteinschätzung, ausbezahlt wird bar oder per Überweisung.

Was in Liesing häufig auftaucht

  • Notgeld niederösterreichischer Gemeinden 1920/21 – Orte des Bezirks gehörten bis 1938 zu Niederösterreich.
  • Wertpapiere, Lose und Kronen – Villen und Landhäuser in Rodaun, Mauer und Kalksburg.
  • Schillingnoten der 1970er- und 1980er-Jahre – Wohnpark Alt-Erlaa.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 23. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Soll ich zerknitterte Scheine glätten?

Nein. Glätten, Bügeln und Waschen verändern das Papier und mindern den Wert. Lassen Sie Banknoten so, wie sie sind, am besten in einer Hülle.

Was ist Notgeld?

Notgeld wurde in Zeiten von Münzmangel und Inflation von Gemeinden, Firmen und Vereinen ausgegeben. In Österreich erschienen zwischen 1918 und 1921 Tausende Notgeldscheine, viele mit Ortsansichten, die schon damals gesammelt wurden.

Kaufen Sie historische Aktien?

Ja. Aktien, Anleihen und Kuxe österreichischer und internationaler Unternehmen, vor allem aus der Zeit vor 1945 und mit schöner Gestaltung, sind ein eigenes Sammelgebiet. Sie haben keinen Börsenwert mehr, sondern Sammlerwert.

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.