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Briefmarken im 23. Bezirk, 1230 Wien

Briefmarken verkaufen in Liesing – Ortsstempel vor 1938

Atzgersdorf, Erlaa, Inzersdorf, Kalksburg, Liesing, Mauer, Rodaun und Siebenhirten waren bis 1938 niederösterreichische Gemeinden – ihre Ortsstempel sind ein eigenes Liesinger Kapitel.

Sommerfrischenvillen der Zeit um 1900 in Kalksburg, Rodaun und Mauer, dazu Reihenhäuser in Atzgersdorf und die Türme des Wohnparks Alt-Erlaa bilden den Bestand. In den Villen, oft über Generationen in derselben Familie, liegen klassische Sammlungen und Sommerfrischenpost, in den Großwohnanlagen Alben und Abo-Lieferungen der 1970er- und 1980er-Jahre. Winzerhäuser in Mauer bewahren Geschäftspost vom Weinverkauf, Industriehaushalte in Liesing und Atzgersdorf mitunter Werkspost der Brauereien und Ziegelwerke.

Die acht Gemeinden am Liesingbach kamen 1938 zu Groß-Wien, 1954 wurde aus ihnen der 23. Bezirk gebildet; Briefe mit ihren Ortsstempeln aus der niederösterreichischen Zeit sammeln Spezialisten. Über die Südbahn ist der Bahnhof Liesing seit dem 19. Jahrhundert an die Stadt angebunden, Bahnpoststempel dieser Strecke gehören dazu. In Rodaun wohnte Hugo von Hofmannsthal, dessen Briefwechsel mit Richard Strauss als Buch erschienen ist. Am Rosenhügel drehte ab 1938 die Wien-Film in ihren Studios.

Sommerfrischenpost mit Ortsstempeln von Rodaun, Mauer oder Kalksburg bitte samt Karte und Umschlag aufheben, der Stempel macht den Wert. In Villen mit Dachboden und Weinkeller sehen wir uns alle Räume an, feuchte Keller sind für Alben ungeeignet. Im Wohnpark Alt-Erlaa genügt die Blocknummer. Wir sichten bei Ihnen und machen ein Angebot für die ganze Sammlung.

Was in Liesing häufig auftaucht

  • Briefe mit Ortsstempeln von Mauer, Rodaun, Atzgersdorf und Liesing vor 1938 – niederösterreichische Gemeinden.
  • Sommerfrischenpost um 1900 – Villen in Mauer, Rodaun und Kalksburg.
  • Bahnpoststempel der Südbahn – Bahnhof Liesing.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 23. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Was bedeutet postfrisch?

Postfrisch ist eine ungebrauchte Marke mit vollständigem, unberührtem Originalgummi ohne Falzspur. Diese Erhaltung ist bei Marken der Zweiten Republik oft Voraussetzung für einen Sammlerwert.

Kaufen Sie auch Abo-Lieferungen der Post?

Ja. Postfrische Jahrgänge der Zweiten Republik werden meist knapp unter oder nahe dem Nennwert gehandelt, weil sie in großen Mengen vorhanden sind. Ältere Jahrgänge und vollständige Reihen bewerten wir einzeln.

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?

Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.