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Asiatika im 23. Bezirk, 1230 Wien

Asiatika aus Liesing: Sommerfrischevillen und Wohnpark

Villen in Rodaun, Mauer und Kalksburg bewahren Japonismus der Zeit um 1900, die Wohnungen von Alt-Erlaa Reiseandenken der 1970er- und 1980er-Jahre.

Als Mauer, Rodaun und Kalksburg um 1900 Sommerfrischen waren, richteten Wiener Familien ihre Landhäuser im Geschmack der Zeit ein, und dazu gehörten japanische Fächer, Lackschachteln, Satsuma-Vasen und Paravents. Viele dieser Häuser blieben in der Familie, Dachböden und Weinkeller dienen als Lager. Im Wohnpark Alt-Erlaa und in den Großanlagen der 1970er-Jahre stammen Asiatika dagegen aus der Zeit der ersten Fernreisen: Buddhaköpfe aus Thailand, Seidenbilder, Lackteller, chinesisches Teegeschirr.

Hugo von Hofmannsthal, der in Rodaun im Fuchs-Schlössl lebte, gehörte zur Wiener Moderne, deren Künstler Japan als Vorbild entdeckten. Fritz Wotruba baute mit der Kirche am Georgenberg ein Hauptwerk der Nachkriegsplastik, Harry Glücks Wohnpark Alt-Erlaa steht für den Großwohnbau der 1970er-Jahre. Zwischen diesen Polen liegen die Bestände des Bezirks: Japonismus der Jahrhundertwende in den Villen, Reisegut der Nachkriegsjahrzehnte in den Wohnanlagen.

Buddhaköpfe und Steinskulptur aus Südostasien prüfen wir auf Herkunft, denn Tempelgut und archäologische Stücke unterliegen Ausfuhrverboten. Lack aus feuchten Weinkellern in Mauer zeigt oft Risse. Im Wohnpark Alt-Erlaa reicht meist ein Termin für Wohnung und Abteil; in Rodauner Villen gehören Dachboden und Gartenhaus zur Besichtigung. Schicken Sie für den Anfang einige Fotos über WhatsApp.

Was in Liesing häufig auftaucht

  • Fächer, Lackschachteln und Satsuma – Sommerfrischevillen in Rodaun, Mauer und Kalksburg
  • Buddhaköpfe, Seidenbilder und Lackteller – Reiseandenken der 1970er- und 1980er-Jahre in Alt-Erlaa
  • Paravents und Teegeschirr – Landhäuser am Wienerwaldrand

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 23. Bezirk.

Künstler

3

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

7

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Asiatika

Kaufen Sie Netsuke aus Elfenbein?

Nur wenn eine der gesetzlichen Ausnahmen der VO (EU) 2021/2280 zutrifft und die erforderliche Bescheinigung vorliegt. Netsuke aus Buchsbaum, Hirschhorn oder anderen Materialien übernehmen wir ohne diese Einschränkung. Im Zweifel klären wir das Material bei der Besichtigung.

Woran erkenne ich einen originalen japanischen Holzschnitt?

Originaldrucke zeigen unter der Lupe keine Rasterpunkte, sondern Holzmaserung und satte, leicht unregelmäßige Farbflächen. Das Papier ist weich und faserig, oft mit Blindprägung. Siegel von Verleger und Zensor helfen bei der Datierung; spätere Nachdrucke sind häufig, aber ebenfalls nicht wertlos.

Haben Satsuma- und Imari-Vasen aus der Großelternzeit Wert?

Das hängt von der Qualität ab. Meiji-Exportware ist häufig; fein gemalte Satsuma aus Werkstätten wie Kinkozan oder Yabu Meizan und große Imari-Paare sind dagegen gesucht. Auf Fotos lässt sich das meist schon unterscheiden.

Spielt die Herkunftsgeschichte eine Rolle?

Eine große. Rechnungen, Händleretiketten, alte Auktionskataloge oder ein Familieninventar belegen, dass ein Stück seit Langem in Europa ist, und steigern die Nachfrage. Bitte legen Sie solche Unterlagen der Anfrage bei.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.