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Gemälde des 19. Jahrhunderts im 17. Bezirk, 1170 Wien

Gemälde des 19. Jahrhunderts aus Hernals: Dornbach und Neuwaldegg

Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg, Gründerzeitwohnungen am Elterleinplatz: Ölbilder des 19. Jahrhunderts aus dem 17. Bezirk, bewertet bei kostenloser Besichtigung.

Auf wenigen Quadratkilometern reicht Hernals vom Zinshaus bis zur Villa am Waldrand. Um den Elterleinplatz und entlang der Hernalser Hauptstraße stehen Gründerzeit-Zinshäuser mit Geschäftslokalen, im Westen Siedlungshäuser am Heuberg, in Dornbach und Neuwaldegg Villen des Späthistorismus und Landhäuser mit großen Gärten am Hang. Gemälde des 19. Jahrhunderts kommen vor allem aus diesen Landhäusern: Familienporträts, Wienerwald-Landschaften und Salonbilder, die über Jahrzehnte im Haus blieben und selten neu gerahmt wurden.

Der Schwarzenbergpark mit dem Hameau und das von Feldmarschall Lacy ausgebaute Schloss Neuwaldegg gehörten zu den Ausflugszielen der Wiener, die in Ansichten des 18. und 19. Jahrhunderts festgehalten sind. Der Kalvarienberg mit seinem Stationenweg prägt die religiöse Bildtradition des Bezirks; Andachtsbilder und Kreuzwegdarstellungen in Öl liegen an einem Wallfahrtsort nahe. Wiens erste Pferdetramway fuhr 1865 vom Schottentor hinaus nach Hernals; heute nimmt die Straßenbahnlinie 43 denselben Weg.

Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg haben oft Weinkeller und Nebengebäude, in denen Bilder neben Forstgerät und Jagdtrophäen lagern. Für Tierpräparate brauchen wir Artenschutznachweise, die Gemälde bewerten wir unabhängig davon. Entlang der Hernalser Hauptstraße steigt man in vielen Gründerzeithäusern noch zu Fuß. Schicken Sie Fotos von Bild und Rückseite; Händler- oder Ausstellungsetiketten erleichtern die Zuordnung.

Was in Hernals häufig auftaucht

  • Familienporträts und Salonbilder – Villen des Späthistorismus in Dornbach und Neuwaldegg.
  • Andachtsbilder und Kreuzwegdarstellungen – Wallfahrtstradition am Kalvarienberg.
  • Wienerwald-Landschaften – Lage am Schwarzenbergpark und Heuberg.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 17. Bezirk.

Künstler

151

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

17

Materialien, Techniken & Punzen

7

Fragen zu Gemälde des 19. Jahrhunderts

Was bedeuten Etiketten des Künstlerhauses auf der Rückseite?

Das Künstlerhaus am Karlsplatz zeigte ab 1868 die Ausstellungen der Wiener Künstlergenossenschaft. Ein Etikett mit Katalognummer belegt, dass das Bild dort ausgestellt war, und erlaubt oft die Bestimmung von Titel und Jahr.

Sind Ölstudien auf Karton weniger wert als Leinwandbilder?

Nicht zwingend. Freilichtstudien von Schindler, Pettenkofen oder Alt zeigen die Handschrift unmittelbar und werden eigens gesammelt. Entscheidend sind Motiv und Ausführung.

Ich habe ein Bildpaar, ein Bild ist beschädigt – kaufen Sie beide?

Ja. Pendants werden gemeinsam bewertet, da die Zusammengehörigkeit den Wert stützt. Der Schaden fließt in die Bewertung des Paares ein.

Können Sie große Gemälde vom Dachboden holen?

Ja. Bilder werden auch von Dachböden und über enge Stiegen getragen, verpackt und auf Wunsch mit Rahmen abgeholt. Termine sind in allen 23 Bezirken möglich.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.