Soldatenbilder der k. k. Armee
Biwaks, Vorposten, Paraden und Gefechte von Malern wie Fritz und Sigmund L'Allemand.
Die Feldzüge von 1848/49, 1859, 1864 und 1866 brachten eine eigene Militärmalerei hervor. Fritz L'Allemand malte Gefechte und Feldlager der k. k. Armee, sein Neffe Sigmund L'Allemand begleitete die Truppen 1864 nach Schleswig und schuf Schlachtenbilder und Reiterbildnisse. August von Pettenkofen diente selbst in der Armee, begann als Militärzeichner und schilderte später Soldaten im Alltag, auf Vorposten und beim Rasten. Daneben entstanden Bildnisse von Offizieren, Paraden auf der Schmelz und Szenen aus dem Leben der Husaren, Dragoner und Ulanen.
Präzise wiedergegebene Uniformen, Regimentsabzeichen und Fahnen erlauben eine Datierung und machen die Bilder für Sammler militärhistorischer Themen interessant. Ein benennbares Ereignis oder Regiment erhöht den Wert. Pettenkofens kleine Soldatenbilder auf Holz sind gesucht und häufig kopiert. Großformatige Schlachtenbilder werden nach Erhaltung und Bedeutung des dargestellten Gefechts beurteilt. Rückseitige Widmungen an Offiziere und Regimentsstempel gehören zur Geschichte des Bildes. Auch Uniformstudien und kleine Reiterskizzen aus Malernachlässen werden angekauft.
Woran man es erkennt
- Uniformen und Regimentsabzeichen
- Benennbare Ereignisse
- Kleinformate Pettenkofens
- Widmungen und Regimentsstempel
Künstler & Entwerfer
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