Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Gemälde des 19. Jahrhunderts

Blumenstillleben des Biedermeier

Prächtige Sträuße und Fruchtstücke der Wiener Blumenmalerschule, oft auf Marmorplatten vor Nischen arrangiert.

Wien besaß im frühen 19. Jahrhundert eine eigene Blumenmalerei, die eng mit der Porzellanmanufaktur verbunden war. Johann Baptist Drechsler leitete die Blumenmalschule der Akademie, die auch Maler für die Manufaktur ausbildete. Josef Nigg malte Blumen auf Porzellanplatten und Leinwand, Franz Xaver Petter, Josef Lauer und Johann Knapp schufen große Sträuße mit Rosen, Tulpen, Mohn und Trauben, oft auf einer Marmorplatte vor einer Steinnische. Vorbild waren die niederländischen Blumenmaler des 17. und 18. Jahrhunderts, Insekten, Vogelnester und Tautropfen zeigen die Virtuosität.

Signierte und datierte Bilder von Nigg, Petter oder Lauer werden nach Größe, Erhaltung und Reichtum des Straußes bewertet. Grüne Partien sind oft nachgedunkelt, weiße Blüten zeigen feine Frühschwundrisse. Porzellanplatten mit Blumenmalerei aus der Wiener Porzellanmanufaktur gehören zur selben Schule und tragen rückseitig den Bindenschild. Kopien des späten 19. Jahrhunderts haben gröbere Blätter und weniger durchgearbeitete Details. Pendants aus Blumen- und Früchtestück stoßen auf mehr Interesse als Einzelbilder.

Woran man es erkennt

  • Signatur und Datierung
  • Reichtum des Straußes
  • Nachgedunkelte Blätter
  • Porzellanplatten derselben Schule
  • Pendants aus Blumen und Früchten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.