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Antiquitäten Wien

Gemälde des 19. Jahrhunderts

Schule von Barbizon und französischer Realismus

Waldlandschaften, Bauern und Küstenbilder von Corot, Daubigny, Courbet und ihrem Umkreis.

Im Wald von Fontainebleau bei Barbizon malten ab den 1830er-Jahren Jean-François Millet und andere vor der Natur. Jean-Baptiste Camille Corot verband Freilichtstudium mit silbrig-weichen Ideallandschaften, Charles-François Daubigny malte von seinem Atelierboot aus Flusslandschaften an der Oise. Gustave Courbet stellte den Realismus programmatisch gegen die Akademie, Eugène Boudin malte Strände und Häfen der Normandie unter weiten Himmeln. Wiener Maler wie Emil Jakob Schindler und Eugen Jettel lernten von dieser Malerei und übertrugen sie auf österreichische Motive.

Corot zählt zu den am häufigsten gefälschten Malern des 19. Jahrhunderts; die Echtheit wird über das Werkverzeichnis von Alfred Robaut und die zuständigen Pariser Fachleute geprüft. Für Courbet, Daubigny und Boudin gelten ähnliche Maßstäbe. Kleine Ölstudien sind gesucht, wenn Signatur, Malgrund und Herkunft zusammenpassen. Der rote Nachlassstempel „Vente Corot“ kennzeichnet Werke aus dem Atelierverkauf. Händleretiketten aus Paris, London oder New York dokumentieren den Weg eines Bildes.

Woran man es erkennt

  • Werkverzeichnis Robaut
  • Nachlassstempel „Vente Corot“
  • Kleine Ölstudien
  • Händleretiketten
  • Häufige Fälschungen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.