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Antiquitäten Wien

Gemälde des 19. Jahrhunderts

Alpenlandschaften des 19. Jahrhunderts

Gletscher, Bergseen und Almen aus Tirol, Salzburg, der Steiermark und dem Salzkammergut.

Mit dem beginnenden Alpentourismus wurde das Hochgebirge zum Motiv. Thomas Ender bereiste für Erzherzog Johann die Alpenländer und malte Gletscher, Wasserfälle und Pässe, Joseph Höger und Anton Hansch schufen Gebirgsseen und Hochtäler in feiner Detailmalerei, Gottfried Seelos Tiroler Bergpanoramen. Später kamen großformatige Gletscherbilder hinzu, die in bürgerlichen Salons hingen. Viele Bilder zeigen identifizierbare Orte wie den Großglockner, den Gosausee, den Dachstein oder das Gasteiner Tal, deren Darstellung sich mit Fotografien vergleichen lässt.

Erkennbare Gipfel und Seen und eine klare, kühle Lichtführung bestimmen den Wert. Nachfolger und Dilettanten malten dieselben Ansichten in großer Zahl, schwächere Bilder zeigen schematische Felsen und flaue Farben. Die Signaturen Thomas Enders und seines Zwillingsbruders Johann Nepomuk Ender, der vor allem Bildnisse malte, sind zu unterscheiden. Aquarelle und Ölstudien Enders bilden ein eigenes Sammelgebiet neben dem ausgeführten Ölbild. Gletscherbilder dokumentieren zudem den Stand der Eismassen und sind deshalb auch für Alpinisten interessant.

Woran man es erkennt

  • Identifizierbare Gipfel und Seen
  • Kühle, klare Lichtführung
  • Thomas und Johann Nepomuk Ender unterscheiden
  • Schematische Dilettantenbilder
  • Ölstudien als eigenes Sammelgebiet

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.