Landschaften des Stimmungsimpressionismus
Atmosphärische Freilichtlandschaften um Emil Jakob Schindler zwischen 1870 und 1900.
Der österreichische Stimmungsimpressionismus übertrug die Freilichtmalerei von Barbizon auf heimische Motive: Donauauen, Feldwege, Hafenmolen, Mühlen und Wienerwald. Emil Jakob Schindler, Vater von Alma Mahler, sammelte ab 1885 auf Schloss Plankenberg bei Neulengbach Schülerinnen und Schüler um sich, darunter Marie Egner, Olga Wisinger-Florian und Carl Moll. Tina Blau malte 1882 den „Frühling im Prater“, Theodor von Hörmann und Eugen Jettel suchten das Licht in Frankreich, Robert Russ und Hugo Darnaut im Wienerwald und an der Donau.
Hohe Nachfrage besteht nach Bildern mit ausgeprägter Lichtstimmung und erkennbarem Ort, kleine Ölstudien ebenso wie ausgeführte Atelierbilder. Schindler und Blau gehören zu den am häufigsten gefälschten Malern dieser Gruppe; Signatur, Malgrund und Pinselführung werden mit gesicherten Werken verglichen. Malkartons mit Prägestempeln Wiener Malbedarfshändler stützen die Datierung. Abgeriebene Himmel und harte Übermalungen sind die häufigsten Schäden. Rahmen mit vergoldetem Stuck aus der Entstehungszeit sind oft noch vorhanden.
Woran man es erkennt
- Lichtstimmung und erkennbarer Ort
- Gefälschte Signaturen Schindlers und Blaus
- Malkartons mit Prägestempeln
- Abgeriebene Himmel
- Zeitgleiche Stuckrahmen
Landschaften des Stimmungsimpressionismus verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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