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Antiquitäten Wien

Ansichtskarten & Ephemera im 4. Bezirk, 1040 Wien

Ansichtskarten der Wieden: Karlskirche, Naschmarkt und Stauda

August Stauda hatte ab 1885 sein Atelier in der Schleifmühlgasse 5. Karlskirche und Naschmarkt zählen zu den meistfotografierten Motiven der Wieden.

In großen Altbauwohnungen an der Wiedner Hauptstraße und rund um den Rilkeplatz lagern in Dienstbotenzimmern und Dachbodenabteilen Kisten mit Briefen, Notendrucken und Postkartenalben. Alteingesessene Wiedner Familien sammelten Programmhefte aus Musikverein und Konzerthaus, Karten aus der Sommerfrische und Glückwunschkarten zu Neujahr und Namenstag. Typische lokale Motive sind Karlskirche, Naschmarkt, Paulanerkirche und die Otto-Wagner-Pavillons am Karlsplatz von 1898/99. Belebte Straßenszenen der Wiedner Hauptstraße mit Geschäften sind gefragter als Kirchenansichten.

Ab 1885 führte August Stauda ein Atelier in der Schleifmühlgasse 5; er fotografierte das alte Wien vor dem Abbruch, seine Aufnahmen sind für die Datierung von Straßenansichten eine Referenz. Postkarten gab die Wiener Werkstätte ab 1907 heraus, vier Jahre nach ihrem Beginn in der Heumühlgasse. Im Wien Museum am Karlsplatz liegen Flugblätter und Bilder der Revolution von 1848, Vergleichsmaterial für frühe Drucksachen. Am Flohmarkt an der Kettenbrückengasse gehören Ansichtskarten seit Jahrzehnten zum Standardangebot der Händler.

Postkarten in alten Steckalben bitte nicht herausziehen, die Schlitze reißen sonst die Ecken ein. Fotografieren Sie stattdessen einige Doppelseiten und, wenn möglich, zwei oder drei Rückseiten mit Stempel. Die Besichtigung ist kostenlos; in Gründerzeithäusern mit engem Lift nehmen wir Kartons einzeln mit. Für Fotografien aus dem Umfeld Staudas oder anderer Ateliers machen wir ein gesondertes Angebot. Die Bezahlung erfolgt in bar oder per Überweisung.

Was in Wieden häufig auftaucht

  • Ansichtskarten und Fotografien von Karlskirche und Naschmarkt – meistfotografierte Motive des Bezirks
  • Straßenansichten und Fotografien des alten Wien – Staudas Atelier in der Schleifmühlgasse
  • Programmhefte und Glückwunschkarten – Briefkisten in großen Altbauwohnungen mit Dienstbotenzimmer

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 4. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Woran erkenne ich eine Karte der Wiener Werkstätte?

Wiener-Werkstätte-Karten tragen auf der Rückseite den Aufdruck der Werkstätte mit Nummer. Die Entwerfer sind oft mit Monogramm im Bild vermerkt. Nachdrucke unterscheiden sich durch Papier und Druckart.

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Kaufen Sie auch Spielkarten und Sammelbilder?

Ja. Tarockkarten des 19. Jahrhunderts, vollständige Spiele in Originalschachtel, Sammelbilderalben und Reklamemarken nehmen wir an. Unvollständige Spiele bewerten wir im Konvolut.

Wie viele Karten sollten es sein, damit sich ein Termin lohnt?

Schon eine kleine Sammlung mit guten Wiener Motiven lohnt die Besichtigung. Senden Sie uns Fotos einiger Karten; danach sagen wir Ihnen, ob ein Termin sinnvoll ist.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.