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Banknoten & Papiergeld im 4. Bezirk, 1040 Wien

Alte Banknoten verkaufen auf der Wieden

Flugschriften von 1848 verwahrt das Wien Museum; in großen Wohnungen der Wieden finden sich Gulden, Kronen und Schilling oft im Biedermeier-Sekretär.

Wohnungen mit Dienstbotenzimmer und Stuckdecken an Argentinierstraße und Schwindgasse, Biedermeierhäuser in Mühlgasse und Paulanergasse, Nachkriegsbauten im Freihausviertel: Die Wieden hat Familien, die seit Generationen hier wohnen, und mit ihnen Laden voller Papiere. In Sekretären und Schreibtischen liegen Gulden-Noten, Kronen der Monarchie, Inflationsscheine, Schilling der Ersten Republik und Sparbücher. In Kammern hinter der Küche und in Dachbodenabteilen stehen Kisten, in denen Banknotenalben zwischen Briefen und Fotos stecken.

Im Vormärz lag die Wieden als Vorstadt vor dem Kärntnertor. Das Wien Museum erzählt mit Bildern und Flugschriften von der Revolution 1848, als Silbermünzen aus dem Umlauf verschwanden und kleine Papierscheine an ihre Stelle traten. Das Hauptgebäude der Technischen Universität entstand 1816–1818, in den Jahren, in denen die 1816 gegründete Nationalbank ihre ersten Gulden-Noten ausgab. Nach 1945 gehörte die Wieden zum sowjetischen Sektor; aus diesen Jahren stammen Militärschilling und erste Noten der Zweiten Republik.

Banknoten in Alben nehmen wir mit dem Album; lösen Sie nichts heraus, Klebereste mindern die Erhaltung. Einzelne Scheine legen Sie flach in ein Kuvert. Bei Gulden-Noten und frühen Kronen zählt jede Erhaltungsstufe, bei Inflationsnoten in Mengen eher Vollständigkeit und Varianten. Fotos per WhatsApp reichen uns zunächst. Besichtigt wird kostenlos, gezahlt bar oder per Überweisung.

Was in Wieden häufig auftaucht

  • Gulden-Noten und frühe Kronen – Sekretäre und Schreibtische in großen Altbauwohnungen.
  • Banknotenalben und Sparbücher – Dienstbotenzimmer und Dachbodenabteile als Lager.
  • Militärschilling und Noten von 1945 bis 1947 – sowjetischer Sektor nach 1945.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 4. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?

Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.

Sind meine alten Kronen-Scheine etwas wert?

Das hängt von Ausgabe und Erhaltung ab. Viele Kronennoten, vor allem Inflationsnoten, sind häufig und einzeln wenig wert. Seltene Ausgaben, hohe Werte und kassenfrische Scheine sind gesucht.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.