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Armbanduhren im 4. Bezirk, 1040 Wien

Uhren von Technikern und Diplomaten: Armbanduhren auf der Wieden

Die Technische Universität am Karlsplatz und das Botschaftsviertel um die Argentinierstraße prägen, welche Armbanduhren in Wiedner Wohnungen liegen.

Viele Altbauwohnungen in Schwindgasse und Argentinierstraße oder entlang der Prinz-Eugen-Straße sind weit größer als 100 Quadratmeter, und häufig gibt es noch ein Dienstbotenzimmer, das später als Abstellraum diente. Dort und in Schreibtischen und Wäschekästen bewahrten Familien ihre Uhren auf: Herrenuhren mit Handaufzug aus den 1940er-Jahren, Damenuhren mit Goldband, Chronographen aus den Studienjahren. Im Freihausviertel, das nach den Bombenschäden neu bebaut wurde, sind die Wohnungen kleiner und die Uhren jünger, vom Automatikmodell der 1960er-Jahre bis zur Digitaluhr.

Generationen von Ingenieuren und Architekten studierten an der Technischen Universität, deren Hauptgebäude am Karlsplatz aus dem Biedermeier stammt. In ihren Haushalten tauchen Uhren auf, die auf Technik zugeschnitten sind: Breitling Navitimer mit Rechenschieberlünette, die antimagnetische IWC Ingenieur, Chronographen mit Telemeterskala. Die Botschaften um Argentinierstraße und Theresianum bringen Diplomatenhaushalte mit Weltzeituhren und GMT-Modellen. Oswald Haerdtls Wien Museum von 1959 erinnert an die Jahre, in denen Rolex Day-Date und Omega Constellation als Statussymbole galten.

Bei Uhren mit Rechenschieber- oder Telemeterskala zählt der Zustand des Zifferblatts; fotografieren Sie es deshalb bei Tageslicht ohne Blitz, dazu den Gehäuseboden mit Referenz- und Seriennummer. Aus Wohnungen im dritten Stock ohne Lift holen wir auch Kassetten mit mehreren Uhren selbst ab. Fehlende Glieder des Originalbands liegen oft in einer Lade daneben; bitte mitsuchen, denn sie gehören zum Wert.

Was in Wieden häufig auftaucht

  • Fliegerchronographen mit Rechenschieberlünette – Ingenieurs- und Architektenhaushalte im Umfeld der Technischen Universität
  • GMT- und Weltzeituhren – Diplomatenhaushalte im Botschaftsviertel um die Argentinierstraße
  • Goldene Datums- und Wochentagsuhren der 1950er- und 1960er-Jahre – großbürgerliche Altbauwohnungen

Mit Bezug zu Wieden

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 4. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 4. Bezirk.

Manufakturen & Marken

42

Epochen & Stile

6

Materialien, Techniken & Punzen

10

Fragen zu Armbanduhren

Kaufen Sie auch Armbanduhren, die nicht mehr laufen?

Ja. Viele Vintage-Uhren stehen nach Jahren in der Lade still, ohne dass das Werk beschädigt ist. Wir prüfen Werk und Zustand und bewerten die Uhr so, wie sie ist.

Soll ich meine Uhr vor dem Verkauf servicieren oder polieren lassen?

Nein. Ein Service kostet oft mehr, als er an Wert bringt, und beim Polieren verliert das Gehäuse seine Originalkanten. Ein neues Zifferblatt oder neue Zeiger senken den Sammlerwert deutlich.

Wie wichtig sind Box und Papiere?

Bei Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet und anderen gesuchten Marken erhöhen sie den Wert spürbar, weil sie Herkunft und Baujahr belegen. Fehlen sie, kaufen wir die Uhr trotzdem an; Seriennummer und Werk lassen sich auch ohne Papiere zuordnen.

Was ist eine Vintage-Uhr wert, die mein Vater in den 1960er-Jahren gekauft hat?

Das hängt von Marke, Modell, Referenz und Zustand ab. Eine Omega Seamaster aus Stahl wird anders bewertet als eine Rolex Submariner aus derselben Zeit. Senden Sie uns Fotos von Zifferblatt, Boden und Werk, dann geben wir eine erste Einschätzung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.