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Ansichtskarten & Ephemera im 6. Bezirk, 1060 Wien

Ansichtskarten aus Mariahilf: Naschmarkt, Mariahilfer Straße, Theater

Naschmarkt und Mariahilfer Straße gehören zu den meistgekauften Wiener Stadtmotiven; Theater an der Wien und Raimundtheater hinterließen Zettel und Programme.

Als Ausfallstraße Richtung Schönbrunn wurde die Mariahilfer Straße zur Geschäftsstraße, der Naschmarkt wuchs um 1900 über den eingewölbten Wienfluss: Beide Veränderungen lassen sich auf Ansichtskarten verfolgen, was datierbare Karten wertvoll macht. In Gumpendorf und am Magdalenengrund bewahren Haushalte Theaterzettel, Programmhefte und Porträtkarten von Bühnenstars, in umgebauten Werkstatthöfen auch Musterbücher, Geschäftskarten und Reklamedrucke früherer Betriebe. Hohe Straßenwohnungen an der Wienzeile bewahren dazu Alben großbürgerlicher Familien mit Karten aus Kurorten und Sommerfrischen.

Otto Wagners Majolikahaus und Medaillonhaus an der Linken Wienzeile, 1898/99 entstanden, sind gesuchte Jugendstilmotive. Das Theater an der Wien mit dem Papagenotor und das Raimundtheater von 1893 lieferten Theaterzettel und Programme, Operettenpremieren hinterließen Notendrucke und Rollenporträts. Reklame- und Firmenpostkarten der Geschäfte an der Mariahilfer Straße bilden ein eigenes Sammelgebiet. Das Haydnhaus in der Haydngasse war von 1797 bis 1809 Wohnort Joseph Haydns.

Am Samstag füllt der Flohmarkt die Linke Wienzeile; Termine legen wir deshalb auf andere Wochentage. Theaterzettel sind oft gefaltet und brüchig, falten Sie sie bitte nicht auf, sondern fotografieren Sie den sichtbaren Teil. Für Ansichtskarten genügen einige Vorder- und Rückseiten. Die Besichtigung ist kostenlos, und den vereinbarten Preis zahlen wir bar oder überweisen ihn.

Was in Mariahilf häufig auftaucht

  • Ansichtskarten von Naschmarkt und Mariahilfer Straße – meistgekaufte Stadtmotive, datierbar über Marktausbau und Straßenbild
  • Theaterzettel, Programmhefte und Rollenporträts – Theater an der Wien und Raimundtheater
  • Reklame- und Firmenpostkarten – Geschäftsstraße Mariahilfer Straße und Gewerbehöfe in Gumpendorf

Mit Bezug zu Mariahilf

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 6. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 6. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Kaufen Sie auch ganze Postkartenalben?

Ja. Lassen Sie die Karten im Album, damit Reihenfolge und Zusammenhang erhalten bleiben. Wir sichten das Album vollständig und machen ein Angebot für den ganzen Bestand.

Woran erkenne ich eine Karte der Wiener Werkstätte?

Wiener-Werkstätte-Karten tragen auf der Rückseite den Aufdruck der Werkstätte mit Nummer. Die Entwerfer sind oft mit Monogramm im Bild vermerkt. Nachdrucke unterscheiden sich durch Papier und Druckart.

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Kaufen Sie auch Spielkarten und Sammelbilder?

Ja. Tarockkarten des 19. Jahrhunderts, vollständige Spiele in Originalschachtel, Sammelbilderalben und Reklamemarken nehmen wir an. Unvollständige Spiele bewerten wir im Konvolut.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.