Ansichtskarten & Ephemera im 16. Bezirk, 1160 Wien
Ansichtskarten aus Ottakring: Wilhelminenberg, Heurige, Sandleitenhof
Ausflugskarten vom Wilhelminenberg und von den Heurigen, dazu Brauerei- und Meinl-Werbung: Ottakring liefert Ephemera aus Freizeit und Industrie.
Neulerchenfeld galt im 18. Jahrhundert als „des Heiligen Römischen Reiches größtes Wirtshaus“, später kamen Brauerei, Textil- und Tabakbetriebe und die Heurigen am Wilhelminenberg dazu. Entsprechend breit sind die Papierbestände: Ausflugskarten von Schloss Wilhelminenberg, Liebhartstal und Gallitzinberg, Wirtshaus- und Heurigenkarten, Bierdeckel und Werbedrucke von Ottakringer Brauerei und Julius Meinl. In Gemeindebauwohnungen von Sandleiten bis zum Brunnenviertel liegen Fotoalben, Vereinsdrucke und Glückwunschkarten aus mehreren Jahrzehnten.
Karl Ehn plante 1932 den Adelheid-Popp-Hof, der Sandleitenhof gilt als größte Wohnhausanlage der Zwischenkriegszeit; beide sind Motive des Roten Wien. Joseph Binder entwarf 1924 das Logo von Julius Meinl, das auf Dosen, Plakaten und Drucksachen des Unternehmens erscheint. Programme und Kursverzeichnisse des 1905 eröffneten Volksheims am Ludo-Hartmann-Platz sind frühe Drucksachen der Volksbildung. Straßenszenen um Brunnenmarkt und Thaliastraße zeigen die dichte Gründerzeitbebauung des Brunnenviertels.
Bierdeckel, Reklamemarken und Werbedrucke wirken klein, als Serie aber zählen sie; legen Sie sie bitte gesammelt in eine Schachtel. Für Heurigen- und Ausflugskarten genügen Fotos einiger Vorder- und Rückseiten. In Häusern am Wilhelminenberg schauen wir beim kostenlosen Besuch auch in Keller und Gartenhütte. Angekauftes bezahlen wir bar oder per Bank.
Was in Ottakring häufig auftaucht
- Ansichtskarten von Wilhelminenberg und Heurigen – Ausflugsmotive um 1900
- Werbedrucke, Bierdeckel und Plakate der Ottakringer Brauerei und von Julius Meinl – Firmenstandorte im Bezirk
- Karten zum Roten Wien – Sandleitenhof und Adelheid-Popp-Hof
Mit Bezug zu Ottakring
Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 16. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.
Karl Ehn
Adelheid-Popp-Hof (1932).
Joseph Binder
Entwarf 1924 das Firmenzeichen für Julius Meinl, dessen Werk in Ottakring liegt.
Julius Meinl
Kaffee- und Lebensmittelfirma mit Werk in Ottakring.
Ottakringer Brauerei
Brauerei an der Ottakringer Straße, ab 1850 im Besitz der Familie Kuffner.
Gründerzeit
Gründerzeitliche Blockrandbebauung im Brunnenviertel.
Rotes Wien
Sandleitenhof, größte Wohnhausanlage der Zwischenkriegszeit.
Objektgruppen
- Ansichtskarten der Wiener Bezirke
- Lithografische Gruss-aus-Karten
- Nummerierte Künstlerkarten der Wiener Werkstätte
- Jugendstil-Künstlerkarten
- Echtfoto-Ansichtskarten
- Krampus-, Neujahrs- und Feiertagskarten
- Präge-, Halt-gegen-das-Licht- und Mechanikkarten
- Patriotische Karten und Kriegsfürsorgekarten 1914 bis 1918
- Ereignis- und Ausstellungskarten
- Reklame- und Firmenpostkarten
- Gasthaus-, Heurigen- und Hotelkarten
- Ballspenden und Tanzordnungen
- Theaterzettel und Programmhefte
- Menükarten und Speisekarten
- Spielkarten und Tarock
- Sammelbilder und Reklamemarken
- Glückwunsch- und Visitkarten
- Eintrittskarten und Fahrscheine
- Wallfahrts- und Sterbebildchen
- Ansichtskarten der Kronländer
- Postkartenalben und Spezialsammlungen
- Karten zum Roten Wien
Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.
Künstler
27
- Carl Otto Czeschka1878–1960
- Oskar Kokoschka1886–1980
- Moriz Jung1885–1915
- Rudolf Kalvach1883–1932
- Mela Koehler1885–1960
- Josef von Divéky1887–1951
- Maria Likarz1893–1971
- Hilda Jesser1894–1985
- Jutta Sika1877–1964
- Franz Karl Delavilla1884–1967
- Ernst Kutzer1880–1965
- Alfons Mucha1860–1939
- Josef Löwy1834–1902
- August Stauda1861–1928
- Karl Ehn1884–1959
- Klaus Staeckgeb. 1938
- Joseph Binder1898–1972
- Falco1957–1998
- Richard Hamilton1922–2011
- Fellner & HelmerFerdinand Fellner 1847–1916, Hermann Helmer 1849–1919
- Theodor Herzl1860–1904
- Horst Janssen1929–1995
- Anton Karas1906–1985
- Oskar Marmorek1863–1909
- Max Reinhardt1873–1943
- Otto Ernst Schweizer1890–1965
- Fritz Waerndorfer1868–1939
Manufakturen & Marken
12
- Wiener Werkstätte1903–1932
- Piatnikseit 1824
- Ankerbrotseit 1891
- Artaria & Comp.gegründet 1770
- Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaftgegründet 1829
- Freytag & Berndtseit 1885
- Julius Meinlseit 1862
- k.k. priv. Südbahn-Gesellschaft1858–1923
- Kaiser Ferdinands-Nordbahn1836–1906
- Mannerseit 1890
- Ottakringer Brauereiseit 1837
- Zacherl19. und 20. Jahrhundert
Epochen & Stile
11
- Historismusum 1840–1914
- Gründerzeitum 1850–1914 (Gründerjahre 1867–1873)
- Jugendstilum 1895–1914
- Wiener Secessionab 1897 (Stilprägung bis um 1905)
- Stil der Wiener Werkstätte1903–1932
- Wiener Moderneum 1890–1918
- Art découm 1920–1940
- Rotes Wien1919–1934
- Belle Époqueum 1880–1914
- Postimpressionismusum 1886–1905
- Vormärzum 1830–1848
Materialien, Techniken & Punzen
6
Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera
Soll ich Briefmarken von den Karten ablösen?
Nein. Marke und Stempel gehören zur Karte und können ihren Wert erhöhen. Abgelöste Marken haben meist geringen Wert, die Karte verliert dagegen.
Kaufen Sie auch ganze Postkartenalben?
Ja. Lassen Sie die Karten im Album, damit Reihenfolge und Zusammenhang erhalten bleiben. Wir sichten das Album vollständig und machen ein Angebot für den ganzen Bestand.
Woran erkenne ich eine Karte der Wiener Werkstätte?
Wiener-Werkstätte-Karten tragen auf der Rückseite den Aufdruck der Werkstätte mit Nummer. Die Entwerfer sind oft mit Monogramm im Bild vermerkt. Nachdrucke unterscheiden sich durch Papier und Druckart.
Was sind Ballspenden?
Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.
Ansichtskarten & Ephemera in den Nachbarbezirken
Weitere Sparten in Ottakring
- Alte Meister
- Gemälde des 19. Jahrhunderts
- Klassische Moderne
- Zeitgenössische Kunst
- Gemälde & Ölbilder
- Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
- Fotografie
- Skulpturen & Plastiken
- Wiener Bronzen
- Jugendstil & Wiener Werkstätte
- Design des 20. Jahrhunderts
- Antike Möbel
- Glas & Kristall
- Porzellan
- Keramik, Majolika & Fayence
- Silber & Tafelsilber
- Gold & Altgold
- Schmuck & Juwelen
- Armbanduhren
- Taschenuhren
- Pendel-, Stand- & Tischuhren
- Teppiche
- Textilien, Stickerei & Spitze
- Lampen, Luster & Leuchter
- Bücher & Antiquariat
- Autographen, Handschriften & Dokumente
- Münzen & Medaillen
- Banknoten & Papiergeld
- Briefmarken
- Militaria, Orden & Uniformen
- Historische Blankwaffen & Rüstungen
- Spielzeug, Puppen & Modellbahnen
- Asiatika
- Ikonen & sakrale Kunst
- Volkskunst & Krippen
- Tribal Art & außereuropäische Kunst
- Wissenschaftliche Instrumente & Globen
- Musikinstrumente
- Grammophone, Radios, Kameras & Technik
- Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst
- Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
- Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf
- Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires
- Klassische Fahrzeuge
- Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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