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Ansichtskarten & Ephemera

Lithografische Gruss-aus-Karten

Farbige Mehrbildkarten der 1890er-Jahre bis um 1905, gedruckt in Chromolithografie.

Die Gruss-aus-Karte war die erste große Mode der Ansichtskarte. In den 1890er-Jahren und bis kurz nach 1900 zeigte sie in farbiger Chromolithografie mehrere kleine Ansichten eines Ortes, eingefasst von Ornamenten, Blumen und Wappen, darüber der Schriftzug „Gruss aus“. Gedruckt wurden sie in spezialisierten Kunstanstalten in Wien, Leipzig, Dresden und anderen Städten, oft mit zehn und mehr Farbsteinen. Weil die Adressseite damals ungeteilt war, schrieben die Absender ihre Grüße in freie Felder auf der Bildseite.

Gruss-aus-Karten sind bei Sammlern sehr beliebt. Für die Einstufung zählen Ort, Motiv, Druckqualität, Erhaltung und Seltenheit. Karten aus kleinen Orten, Vorstädten und Ausflugszielen rund um Wien, etwa vom Kahlenberg, aus Grinzing oder aus der Hinterbrühl, sind gesuchter als Karten großer Städte. Beschriftete Bildseiten sind bei diesen Karten üblich und mindern den Wert nur gering. Wir unterscheiden echte Lithografien von späteren Nachdrucken an Druckbild und Papier.

Woran man es erkennt

  • Chromolithografie mit vielen Farben
  • Mehrbildkarten mit Ornamenten
  • Ungeteilte Adressseite
  • Ausflugsziele rund um Wien
  • Abgrenzung zu Nachdrucken

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.