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Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst

Mörser

Mörser aus Bronze und Messing mit Stößel, aus Apotheke, Küche und Labor, vom 16. bis ins 19. Jahrhundert.

Mörser wurden häufig von Glockengießern gegossen, die dieselbe Bronzelegierung und dieselben Techniken verwendeten. Ältere Stücke tragen umlaufende Inschriften, Jahreszahlen, Namen der Besitzer oder Apotheker, Wappen und Reliefs mit Ranken, Masken oder Heiligen. Apotheken besaßen Mörser in mehreren Größen, Küchen für Gewürze und Zucker, Labore für Chemikalien. Typische Formen sind der glockenförmige Mörser mit ausladender Lippe und der zylindrische Mörser mit Henkeln oder Rippen. Der zugehörige Stößel aus Bronze, Eisen oder Holz ist oft verloren.

Den Wert bestimmen Alter, Größe, Inschrift, Datierung, Reliefqualität und Erhaltung. Datierte Mörser des 16. und 17. Jahrhunderts mit Inschriften und Wappen sind gesucht, ebenso große Apothekermörser. Abnutzung im Inneren, am Rand und am Stößel ist ein Echtheitsmerkmal. Nachgüsse des 20. Jahrhunderts zeigen scharfe Details, gleichmäßige Patina und keine Gebrauchsspuren. Risse in der Wandung mindern den Wert erheblich. Bitte fotografieren Sie Inschriften rundum in mehreren Aufnahmen.

Woran man es erkennt

  • Datierte Bronzemörser
  • Mörser mit Inschrift und Wappen
  • Apothekermörser mit Henkeln
  • Mörser mit Reliefs
  • Originale Stößel
  • Gebrauchsspuren im Inneren

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.