Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst
Figuren aus Zinkguss und Galvanoplastik
Figuren, Uhrenaufsätze und Ziergerät aus patiniertem Zinkguss und galvanisch abgeformtem Kupfer, aus dem Historismus und Jugendstil.
Im 19. Jahrhundert ermöglichte Zinkguss, auch Spiauter oder Weißguss genannt, eine preiswerte Alternative zur Bronze. Figuren von Kriegern, Jägern, Allegorien und Tieren, Uhrenaufsätze, Leuchterfiguren und Schreibtischgarnituren wurden gegossen und bronziert, vergoldet oder farbig patiniert; viele Pariser Kaminuhren mit Werken von Japy Frères tragen solche Figuren. Die Galvanoplastik erlaubte Kopien von Skulpturen durch elektrolytische Abscheidung von Kupfer in Formen; die WMF in Geislingen betrieb dafür eine eigene Kunstanstalt. In Gründerzeitwohnungen standen solche Figuren auf Kredenzen, Kaminen und Konsolen.
Den Wert bestimmen Qualität des Modells, Größe, Patina und Erhaltung. Gut modellierte, signierte Figuren nach bekannten Bildhauern und vollständige Kamingarnituren sind gesucht. Zinkguss ist spröde: Abgebrochene Arme, Schwerter und Sockel lassen sich schwer reparieren und mindern den Wert erheblich. Ein Kratzer an der Unterseite zeigt grauen Kern statt Bronze. Galvanoplastiken sind leicht, innen hohl und zeigen an Bruchstellen eine dünne Kupferhaut.
Woran man es erkennt
- Zinkgussfiguren des Historismus
- Uhrenaufsätze und Kamingarnituren
- Bronzierte und vergoldete Figuren
- Galvanoplastiken der WMF
- Leuchterfiguren
- Signierte Modelle
Hersteller
Figuren aus Zinkguss und Galvanoplastik verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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