Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst
Zunft- und Schleifkannen
Große Zinnkannen der Handwerkszünfte mit Gravuren, Zunftzeichen und Namen, vom 17. bis ins 19. Jahrhundert.
Die Zünfte der Bäcker, Fleischhauer, Schuster, Tischler oder Schmiede besaßen große Kannen aus Zinn, aus denen bei Versammlungen, Aufnahmen und Festen getrunken wurde. Schleifkannen hatten seitliche Ringe oder Griffe, an denen sie getragen oder auf den Tisch geschoben werden konnten, Willkommpokale begrüßten neue Meister. Graviert sind Zunftzeichen wie Brezel, Ochsenkopf oder Stiefel, Jahreszahlen, die Namen der Zunftmeister und oft ein Spruch. Zinngießer in Wien, in den Kronländern, in Sachsen und Süddeutschland fertigten solche Kannen, die heute zu den gesuchtesten Zinnarbeiten zählen.
Den Wert bestimmen Alter, Größe, Gravur, Marken und Erhaltung. Kannen mit lesbaren Zunftinschriften, Namen und Jahreszahlen, mit Stadt- und Meistermarke und originalen Füßen und Deckelknäufen sind gesucht. Dellen, Risse, Lötstellen und Zinnpest mindern den Wert. Nachgüsse und Andenkenkannen des 20. Jahrhunderts mit gestanzten Gravuren sind häufig und leicht zu erkennen. Bitte reinigen Sie die Kannen nicht mit Scheuermitteln. Auch einzelne Deckel und Kannen mit Schäden finden Sammler, wenn die Gravur gut lesbar ist.
Woran man es erkennt
- Schleifkannen mit Tragringen
- Willkommpokale
- Kannen mit Zunftzeichen und Namen
- Datierte Gravuren
- Stadt- und Meistermarken
- Originale Deckelknäufe und Füße
Zunft- und Schleifkannen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular