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Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst

Leuchter aus Messing, Zinn und Eisen

Kerzenleuchter aus unedlen Metallen, vom gotischen Dornleuchter über barocke Messingleuchter bis zu Jugendstil- und Werkstattleuchtern.

Leuchter aus Messing, Bronze, Zinn und Eisen standen in Kirchen, Bürgerhäusern und Bauernstuben. Gotische Leuchter tragen einen Dorn, auf den die Kerze gesteckt wird, barocke Messingleuchter haben runde oder eckige Füße und gedrehte Balusterschäfte, Biedermeier-Leuchter klare Säulenformen. Aus Zinn kamen Leuchter mit Tropftellern, aus dem Eisen einfache Kienspanhalter und Unschlittleuchter für das Land. Im Jugendstil entwarfen WMF, Kayserzinn und die Wiener Werkstätte Leuchter mit floralen und geometrischen Formen, in der Zwischenkriegszeit Hagenauer und Auböck Leuchter aus Messing.

Den Wert bestimmen Alter, Material, Form, Paarigkeit und Hersteller. Paare und Garnituren sind deutlich gesuchter als einzelne Leuchter, ebenso frühe Dornleuchter und gemarkte Jugendstilleuchter. Nachgüsse barocker Formen sind verbreitet und an scharfen Gussgraten, fehlender Abnutzung am Fuß und modernen Gewinden erkennbar. Elektrifizierte Leuchter mit Bohrung verlieren an Wert. Bitte fotografieren Sie auch die Unterseite des Fußes. Auch einzelne Leuchter mit Werkstattmarke nehmen wir, ebenso Kirchenleuchter mit belegter Herkunft.

Woran man es erkennt

  • Gotische Dornleuchter
  • Barocke Messingleuchter
  • Zinnleuchter mit Tropfteller
  • Kienspanhalter aus Eisen
  • Jugendstilleuchter von WMF und Kayserzinn
  • Leuchterpaare der Wiener Moderne

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.