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Antiquitäten Wien

Lampen, Luster & Leuchter im 6. Bezirk, 1060 Wien

Luster und Spiegel von der Wienzeile: Leuchten in Mariahilf

Hohe Räume an Linker Wienzeile und Mariahilfer Straße, Biedermeierhäuser in Gumpendorf, Ateliers in alten Gewerbehöfen: Mariahilf hat Licht für jede Raumhöhe.

Großbürgerliche Straßenwohnungen der Gründerzeit säumen Linke Wienzeile und Mariahilfer Straße, und ihre hohen Decken tragen Kristalluster mit mehreren Etagen; dazu gehören große Wandspiegel mit seitlichen Appliken. In Gumpendorf und am Magdalenengrund, im sogenannten Ratzenstadl, sind niedrigere Biedermeierhäuser erhalten, aus denen Messing-Tischleuchter, Öllampen, Laternen und Kerzenwandarme stammen. Ehemalige Werkstatthöfe, heute Ateliers von Grafikern und Architekten, bringen Arbeitsleuchten, Gelenklampen und Designstücke der Nachkriegszeit.

Floralen Jugendstil brachte Otto Wagner 1898/99 mit Majolikahaus und Medaillonhaus an die Fassaden der Wienzeile; die vergoldeten Medaillons stammen von Koloman Moser, der 1904 zusammen mit Josef Hoffmann auch die Einrichtung des Salons der Schwestern Flöge entwarf. Theater an der Wien und Raimundtheater (1893) zeigen, wie aufwendig Zuschauerräume im 19. Jahrhundert beleuchtet wurden. Altarleuchter und Ewig-Licht-Ampeln, die aus dem Umfeld der Wallfahrtskirche Mariahilf in Privatbesitz gelangt sind, kaufen wir nur mit geklärter Herkunft.

Ein mehrstöckiger Luster unter der Stuckdecke an der Wienzeile wird vor Ort zerlegt: zuerst der Behang, dann die nummerierten Arme, zuletzt das Gestell. Enge Stiegenhäuser lassen Gestelle mit über einem Meter Durchmesser oft nur schräg passieren, weshalb wir bei der kostenlosen Besichtigung Stiegenbreite und Gestell vermessen. Fotos von Spiegel und Luster im selben Raum zeigen uns, ob beide zu einer Garnitur gehören, die wir als Einheit bewerten.

Was in Mariahilf häufig auftaucht

  • Luster und Spiegel des Historismus – großbürgerliche Wohnungen an Wienzeile und Mariahilfer Straße
  • Biedermeier-Tischleuchter und Öllampen – Vorstadthäuser in Gumpendorf und am Magdalenengrund
  • Arbeits- und Gelenkleuchten – Ateliers in ehemaligen Gewerbehöfen

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 6. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

32

Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Lampen, Luster & Leuchter

Kaufen Sie Luster, die noch an der Decke hängen?

Ja. Wir besichtigen den Luster vor Ort und bauen ihn nach dem Ankauf auf Wunsch fachgerecht ab. Bitte nehmen Sie große Luster nicht selbst herunter.

Woran erkenne ich einen Lobmeyr-Luster?

Lobmeyr-Luster tragen selten eine Marke. Hinweise sind die Qualität des Kristalls, die Konstruktion, typische Modelle wie die sternförmigen Luster und Vergleichsstücke aus Katalogen. Wir prüfen das bei der Besichtigung.

Ist ein Luster ohne Behangteile noch etwas wert?

Ja, aber weniger. Fehlende Teile lassen sich teilweise ergänzen, originale Behänge sind jedoch schwer zu finden. Bewahren Sie lose Teile auf, auch einzelne Prismen.

Muss ich die Elektrik erneuern lassen?

Nein. Alte Kabel und Fassungen mindern den Wert kaum, weil Käufer Leuchten ohnehin neu verkabeln lassen. Wir nehmen keine Funktionsprüfung am Stromnetz vor.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.