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Lampen, Luster & Leuchter

Öl-, Argand- und Moderateurlampen

Lampen für Pflanzenöl aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, mit Rundbrenner und Glaszylinder.

Vor dem Petroleum brannten Lampen mit Rüböl oder anderen Pflanzenölen. Aimé Argand entwickelte in den 1780er-Jahren einen Brenner mit rundem Hohldocht und Glaszylinder, der deutlich heller und rauchfreier brannte als offene Flammen. Im Empire und Biedermeier entstanden daraus Astrallampen mit ringförmigem Ölbehälter, Studierlampen mit seitlichem Behälter und Moderateurlampen, bei denen eine Feder das Öl gleichmäßig zum Docht pumpt. Gehäuse aus Messing, Bronze, Tole, also lackiertem Blech, und Porzellan sind typisch.

Diese frühen Lampen sind seltener als Petroleumlampen und bei Sammlern von Beleuchtungsgeschichte gefragt. Den Wert bestimmen Typ, Material, Erhaltung, Vollständigkeit und Ausführung. Moderateurlampen mit funktionierendem Mechanismus, Studierlampen mit originalem Schirm und Astrallampen in Bronze sind gesucht. Viele dieser Lampen wurden später auf Petroleum oder Strom umgebaut; das notieren wir. Bitte füllen Sie keine alten Lampen mit Brennstoff, Dichtungen und Behälter sind oft nicht mehr dicht.

Woran man es erkennt

  • Argandbrenner mit Hohldocht
  • Astral- und Studierlampen
  • Moderateurlampen mit Federpumpe
  • Messing, Bronze, Tole, Porzellan
  • Spätere Umbauten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.