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Lampen, Luster & Leuchter im 11. Bezirk, 1110 Wien

Gaslicht und Grablaternen: Leuchten aus Simmering

Das Gaswerk von 1899, der Zentralfriedhof mit Hegeles Kirche und Gemeindebauten an der Hauptstraße: In Simmering hat Beleuchtung eine eigene Industriegeschichte.

Mit dem Gaswerk, das 1899 in Betrieb ging, und den Maschinenfabriken wurde Simmering zum Arbeiterbezirk; in den Gründerzeitwohnungen im Norden hingen Gaslampen und Gasluster, bevor man sie auf Strom umstellte. Dorfhäuser in Altsimmering und Kaiserebersdorf bewahren Petroleumlampen, Stalllaternen und Kerzenleuchter. Gemeindebauten entlang der Hauptstraße bringen Deckenleuchten und Tischlampen der 1950er- bis 1970er-Jahre, Einfamilienhäuser auf der Haide und am Leberberg mitunter ganze Kartons mit abgehängten Lustern.

Rund um den Zentralfriedhof, der 1874 eröffnet wurde, arbeiten Steinmetze und Friedhofsgärtnereien; Grablaternen, Ewig-Licht-Ampeln und Grableuchter aus Bronze gelangen aus deren Umfeld und aus Haushalten in den Handel. Max Hegeles Karl-Lueger-Gedächtniskirche am Friedhof zeigt späten Jugendstil mit Mosaiken und Glasfenstern. Den Gemeindebau an der Simmeringer Hauptstraße 142–150 planten Josef Frank und Oskar Wlach in den Jahren 1931/32. Adolf Loos und Theophil Hansen sind auf dem Zentralfriedhof begraben.

Gaslampen, die nie elektrifiziert wurden, sind seltener und für Sammler interessant; Fotos von Brennerkopf, Hahn und Glasschirm helfen bei der Einordnung. Grablaternen und Grableuchter kaufen wir nur aus Privatbesitz, nicht von bestehenden Gräbern. In Einfamilienhäusern gehen wir Werkstatt, Garage und Dachboden bei einem einzigen Termin durch; die Besichtigung ist kostenlos.

Was in Simmering häufig auftaucht

  • Gaslampen und Gasluster – Gaswerk Simmering seit 1899, Gründerzeitwohnungen im Norden
  • Grablaternen und Bronze-Grableuchter – Umfeld der Steinmetz- und Friedhofsbetriebe beim Zentralfriedhof
  • Petroleumlampen und Stalllaternen – Dorfhäuser in Altsimmering und Kaiserebersdorf
  • Leuchten der 1950er- bis 1970er-Jahre – Gemeindebauten an der Simmeringer Hauptstraße

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 11. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

27

Epochen & Stile

32

Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Lampen, Luster & Leuchter

Woran erkenne ich einen Lobmeyr-Luster?

Lobmeyr-Luster tragen selten eine Marke. Hinweise sind die Qualität des Kristalls, die Konstruktion, typische Modelle wie die sternförmigen Luster und Vergleichsstücke aus Katalogen. Wir prüfen das bei der Besichtigung.

Ist ein Luster ohne Behangteile noch etwas wert?

Ja, aber weniger. Fehlende Teile lassen sich teilweise ergänzen, originale Behänge sind jedoch schwer zu finden. Bewahren Sie lose Teile auf, auch einzelne Prismen.

Muss ich die Elektrik erneuern lassen?

Nein. Alte Kabel und Fassungen mindern den Wert kaum, weil Käufer Leuchten ohnehin neu verkabeln lassen. Wir nehmen keine Funktionsprüfung am Stromnetz vor.

Kaufen Sie Leuchten der 1950er- bis 1970er-Jahre?

Ja. Leuchten von Kalmar, Nikoll und Stejnar sowie italienische und skandinavische Designleuchten dieser Zeit sind gesucht. Auch ungezeichnete Messingleuchten bewerten wir nach Entwurf und Qualität.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.