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Antiquitäten Wien

Briefmarken im 6. Bezirk, 1060 Wien

Briefmarken und Belege verkaufen in Mariahilf

An der Mariahilfer Straße schrieben Geschäfte und Kaufhäuser täglich Briefe; Firmenpost, Paketkarten und Sammleralben aus Gumpendorf erzählen davon.

Entlang der Mariahilfer Straße und der Gumpendorfer Straße lagen Geschäfte, Werkstätten und Manufakturen, in Gumpendorf arbeiteten Seidenweber, Färber und Drechsler. Aus solchen Häusern stammen Firmenkorrespondenz, Rechnungen mit Stempelmarken, Paketkarten und Nachnahmebelege. In den großen Wohnungen an der Wienzeile sammelten Familien Österreich und Europa in Vordruckalben; ehemalige Ateliers in Dachgeschoßen bringen Motivsammlungen, etwa Kunst- oder Musikmotive. Die kleinen Biedermeierhäuser am Magdalenengrund bewahren gelegentlich Vorphilabriefe.

Koloman Moser entwarf die goldenen Medaillons am Medaillonhaus der Linken Wienzeile und Marken, die bis heute zu den gesuchten Ausgaben zählen. Otto Wagners Majolikahaus daneben zeigt denselben Jugendstil, den Mosers Jubiläumsausgabe von 1908 auf das Papier bringt. Arik Brauer, Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, gestaltete die Fassaden des Gemeindebaus an der Gumpendorfer Straße. Der Flohmarkt am Naschmarkt ist seit Jahrzehnten Treffpunkt von Sammlern.

Firmenpost bitte vollständig lassen: Briefköpfe, Inhalt und Umschlag dokumentieren gemeinsam die Postgeschichte eines Geschäfts. Lochungen mit Firmeninitialen sind kein Schaden, sondern Sammelgebiet. Fotografieren Sie ein paar typische Umschläge und das Inhaltsverzeichnis der Alben. In den Gumpendorfer Höfen erreichen wir Sie auch, wenn die Einfahrt eng ist. Das Angebot gilt je Sammlung, auf Wunsch je Stück.

Was in Mariahilf häufig auftaucht

  • Firmenkorrespondenz, Paketkarten und Nachnahmebelege – Geschäfte und Werkstätten an Mariahilfer und Gumpendorfer Straße.
  • Marken mit Entwürfen Koloman Mosers – Medaillonhaus an der Linken Wienzeile, Jugendstil des Bezirks.
  • Vorphilatelistische Briefe – Biedermeierhäuser am Magdalenengrund und in Gumpendorf.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 6. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?

Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.

Kaufen Sie Sammlungen aus anderen Ländern?

Ja. Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Vatikan, die Nachfolgestaaten der Monarchie und Übersee werden ebenso gesammelt. Wir bewerten jedes Gebiet nach seinem eigenen Markt.

Ist meine Briefmarkensammlung etwas wert?

Das hängt vom Inhalt ab. Viele Sammlungen der Nachkriegszeit bestehen aus häufigen Marken mit geringem Wert, einzelne klassische Marken, seltene Stempel und Briefe können aber erheblich sein. Wir sichten die Sammlung vollständig, bevor wir bewerten.

Soll ich Marken von Briefen ablösen?

Nein. Briefe und Karten können mehr wert sein als die abgelösten Marken, weil Stempel, Porto und Destination Postgeschichte belegen. Lassen Sie die Belege, wie sie sind.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.