Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Lampen, Luster & Leuchter im 10. Bezirk, 1100 Wien

Philips, Opalglas und Messing: Leuchten aus Favoriten

Das Philips-Haus von Karl Schwanzer, Gemeindebauten vom George-Washington-Hof bis zur Per-Albin-Hansson-Siedlung: Favoriten liefert Leuchten des 20. Jahrhunderts.

Die Arbeiterzinshäuser der Gründerzeit im Norden des Bezirks wurden mit Petroleumlampen, später mit einfachen Hängelampen und Glasglocken beleuchtet. Die großen Gemeindebauten der 1920er- bis 1970er-Jahre brachten Deckenschalen, Wohnzimmerluster aus Messing mit Glastulpen und Stehlampen mit Stoffschirmen; weil Gemeindewohnungen oft in der Familie bleiben, hängt die Erstausstattung mitunter noch. Laternen, Gartenleuchten und ausgemusterte Tischlampen lagern in Kleingartenhütten am Laaer Berg und in Oberlaaer Siedlungshäusern.

Karl Schwanzer baute 1962–1964 das Philips-Haus an der Triester Straße, lange Sitz der Österreich-Zentrale des Elektrokonzerns; Leuchten und Lampen von Philips aus den 1950er- bis 1970er-Jahren tauchen in Favoritner Haushalten regelmäßig auf. Fliesen- und Glasdekor des Art déco besitzt das Amalienbad, ein Bau Otto Nadels und Karl Schmalhofers, 1926 eröffnet; für die Nachkriegsmoderne steht die Per-Albin-Hansson-Siedlung, die ab 1947 entstand. Theophil Hansen entwarf 1857/58 die Friedhofskirche am evangelischen Friedhof Matzleinsdorf.

Leuchten der 1950er- bis 1970er-Jahre beurteilen wir nach Hersteller, Material und Vollständigkeit; ein fehlender Glasschirm mindert den Wert stärker als ein altes Kabel. Für Gemeindebauwohnungen genügen Fotos jeder Deckenleuchte. In Siedlungshäusern gehören Garage und Dachboden zur kostenlosen Besichtigung, weil abgehängte Luster dort oft in Kartons überdauern. Typenschilder im Baldachin oder am Fuß fotografieren Sie am besten gleich mit.

Was in Favoriten häufig auftaucht

  • Leuchten von Philips der 1950er- bis 1970er-Jahre – ehemalige Österreich-Zentrale im Philips-Haus an der Triester Straße
  • Wohnzimmerluster mit Glastulpen – Erstausstattung in Gemeindebauten
  • Laternen und Gartenleuchten – Siedlungshäuser und Kleingärten am Laaer Berg

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 10. Bezirk.

Künstler

26

Manufakturen & Marken

27

Epochen & Stile

32

Materialien, Techniken & Punzen

23

Fragen zu Lampen, Luster & Leuchter

Ist ein Luster ohne Behangteile noch etwas wert?

Ja, aber weniger. Fehlende Teile lassen sich teilweise ergänzen, originale Behänge sind jedoch schwer zu finden. Bewahren Sie lose Teile auf, auch einzelne Prismen.

Muss ich die Elektrik erneuern lassen?

Nein. Alte Kabel und Fassungen mindern den Wert kaum, weil Käufer Leuchten ohnehin neu verkabeln lassen. Wir nehmen keine Funktionsprüfung am Stromnetz vor.

Kaufen Sie Leuchten der 1950er- bis 1970er-Jahre?

Ja. Leuchten von Kalmar, Nikoll und Stejnar sowie italienische und skandinavische Designleuchten dieser Zeit sind gesucht. Auch ungezeichnete Messingleuchten bewerten wir nach Entwurf und Qualität.

Ist meine Tiffany-Lampe echt?

Die meisten Bleiglaslampen im Tiffany-Stil sind spätere Arbeiten. Originale von Tiffany Studios haben eine Prägung am Schirmrand und am Fuß und eine typische Glasqualität. Auch gute Nachahmungen haben einen Markt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.