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Lampen, Luster & Leuchter

Jugendstilleuchten

Tisch- und Hängelampen um 1900 mit Füßen aus Bronze und Schirmen aus irisierendem oder geätztem Glas.

Um 1900 erhielt die elektrische Leuchte eine eigene Gestalt. Lampenfüße aus Bronze und Messing wuchsen als Stängel, Blüten oder Frauenfiguren empor, die Glühbirne verschwand unter Schirmen aus farbigem, irisierendem oder geätztem Glas. Johann Lötz Witwe in Klostermühle lieferte irisierende Schirme, die in Wiener und deutschen Lampen verbaut wurden. Wiener Bildhauer wie Gustav Gurschner und Peter Tereszczuk schufen figurale Lampen, Gurschner auch Leuchten mit Nautilusmuscheln als Schirm. E. Bakalowits & Söhne vertrieb Luster und Ampeln mit Glasbehängen.

Für Jugendstilleuchten zählen Entwerfer, Hersteller, Qualität des Gusses, originaler Schirm und Erhaltung. Lampen mit signierter Bronze und originalem Lötz-Schirm sind gesucht. Viele Schirme wurden später ersetzt, zerbrochen oder durch Nachfertigungen ergänzt; ein Originalschirm macht oft einen großen Teil des Werts aus. Wir prüfen Signaturen am Sockel, die Passform des Schirmhalters und die Oberfläche der Bronze. Zinkguss mit Bronzierung ist günstiger als echte Bronze und klingt beim Anklopfen dumpfer.

Woran man es erkennt

  • Bronzefüße mit floralen Formen
  • Irisierende Schirme von Lötz
  • Figurale Lampen von Gurschner und Tereszczuk
  • Nautilusmuscheln als Schirm
  • Prüfung des Originalschirms

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.