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Banknoten & Papiergeld im 16. Bezirk, 1160 Wien

Banknoten und Sparvereinsbücher verkaufen in Ottakring

Ottakring war Arbeiter- und Wirtshausbezirk; aus solchen Haushalten stammen Sparbücher, Sparvereinsbücher, Schilling und Kronen in Laden und Kuverts.

Kleine Gründerzeitwohnungen im Brunnenviertel und an der Thaliastraße, der Sandleitenhof, Genossenschaftsbauten der Nachkriegszeit und Häuser am Wilhelminenberg bilden den Bestand. Ältere Menschen leben oft seit Jahrzehnten in derselben Gemeindebauwohnung; in Kredenzladen und Kuverts liegen Schillingnoten, Sparbücher, Sparvereinsbücher aus dem Wirtshaus ums Eck und Kronen der Großeltern. Am Wienerwaldrand, in alten Winzerhäusern im Liebhartstal, kommen Keller und Dachböden mit Kisten voller Papiere hinzu.

Im 18. Jahrhundert entstand Neulerchenfeld als Vorort der Wirtshäuser, denn jenseits des Linienwalls fiel die Wiener Verzehrsteuer weg; in Wiener Gasthäusern hatten später Sparvereine ihre Sparkästen. Brauerei, Tabak- und Metallbetriebe zahlten Generationen von Arbeitern den Lohn, erst in Kronen, ab 1925 in Schilling, zwischen 1938 und 1945 in Reichsmark. Bis 1955 verwalteten die Franzosen Ottakring. Der Brunnenmarkt wurde ab den 1960er-Jahren zum längsten Straßenmarkt der Stadt.

Alte Spar- und Sparvereinsbücher haben Sammlerwert, wenn sie gut erhalten sind; ein Restguthaben klären Sie vorher mit der Bank. Schillingnoten der letzten Serie tauscht die Nationalbank weiterhin um – wir sagen Ihnen offen, ob ein Schein darüber hinaus etwas wert ist. Im Sandleitenhof finden wir Sie mit Stiegen- und Türnummer. Fotos genügen für den Anfang, die Besichtigung ist kostenlos.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Sparbücher und Sparvereinsbücher – Wirtshaus- und Arbeitertradition im Bezirk.
  • Kronen und Schillingnoten – Gemeindebauwohnungen mit langer Wohndauer.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Kaufen Sie historische Aktien?

Ja. Aktien, Anleihen und Kuxe österreichischer und internationaler Unternehmen, vor allem aus der Zeit vor 1945 und mit schöner Gestaltung, sind ein eigenes Sammelgebiet. Sie haben keinen Börsenwert mehr, sondern Sammlerwert.

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?

Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.