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Tribal Art & außereuropäische Kunst im 16. Bezirk, 1160 Wien

Tribal Art in Ottakring: Brunnenviertel bis Wilhelminenberg

Ateliers in alten Gewerbehöfen am Brunnenmarkt, Gemeindebauten in Sandleiten und Landhäuser am Wienerwaldhang: Ottakring bringt Reiseandenken und Einzelstücke aus Afrika und Amerika.

In den ehemaligen Gewerbehöfen um Brunnenmarkt und Yppenplatz arbeiten heute Künstler und Gestalter, deren Haushalte mitunter außereuropäische Objekte gezielt sammeln: Masken, Textilien, Keramik, Gegenwartskunst aus Afrika. In den Gemeindebauten in Sandleiten und am Wienerwaldhang stehen dagegen Reiseandenken der 1970er- und 1980er-Jahre in Wohnzimmerkästen. Die Einfamilienhäuser und alten Landhäuser am Wilhelminenberg und im Liebhartstal bewahren gelegentlich ältere Stücke auf Dachböden und in Kellern, mitgebracht von Verwandten, die im Ausland arbeiteten.

Eine eigene Sammlungsgeschichte für Stammeskunst hat Ottakring nicht; Brücken bilden Kunstszene und Markt. Leerstehende Läden zwischen Brunnenmarkt und Yppenplatz werden seit 1999 zu Ausstellungsräumen, wenn SOHO in Ottakring stattfindet. Der Brunnenmarkt selbst wurde durch Zuwanderung ab den 1960er-Jahren zum längsten Straßenmarkt Wiens. Gegenwartskunst aus Afrika – Makonde-Bildhauerei, Tingatinga-Malerei, Steinskulpturen der Shona aus Simbabwe – gehört zu den Stücken, die aus solchen Atelierhaushalten kommen.

Steinskulpturen aus Simbabwe, meist aus Serpentin, sind schwerer, als sie aussehen; nennen Sie uns vorab die Maße, damit wir mit passendem Werkzeug kommen. Holzfiguren und Masken fotografieren Sie von vorn, hinten und unten. Die Besichtigung ist kostenlos, auch in Häusern am Hang des Wilhelminenbergs. Bei Gegenwartskunst helfen Rechnungen von Galerien und Ausstellungsnachweise bei der Bewertung.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Steinskulpturen der Shona und Makonde-Bildhauerei – Künstler- und Atelierhaushalte um den Brunnenmarkt
  • Reiseandenken der 1970er- und 1980er-Jahre – Gemeindebauwohnungen in Sandleiten
  • Ältere Mitbringsel von Auslandsaufenthalten – Landhäuser am Wilhelminenberg und im Liebhartstal

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Künstler

4

Epochen & Stile

3

Materialien, Techniken & Punzen

7

Fragen zu Tribal Art & außereuropäische Kunst

Wir haben die Sammlung eines Missionars geerbt – wie gehen wir vor?

Lassen Sie die Sammlung beisammen und suchen Sie Briefe, Listen, Fotos und Tagebücher zusammen. Solche Unterlagen belegen Herkunft und Zeit und steigern das Interesse erheblich. Wir bewerten den Bestand vor Ort als Ganzes.

Kaufen Sie präkolumbische Keramik?

Nur wenn belegt ist, dass die Stücke vor 1970 rechtmäßig aus ihrem Ursprungsland ausgeführt wurden. Fälschungen sind in diesem Gebiet sehr häufig; Thermolumineszenz-Gutachten älterer Sammlungen helfen bei der Einschätzung.

Soll ich eine Figur reinigen oder ölen?

Bitte nicht. Die Oberfläche mit ihrer Patina und eventuellen Opferspuren ist Teil des Objekts und seines Werts. Staub lässt sich später fachgerecht entfernen.

Kaufen Sie auch moderne afrikanische Kunst?

Ja, insbesondere signierte Malerei und Skulptur des 20. Jahrhunderts, etwa aus Tansania, Mosambik, Nigeria oder dem Kongo. Für die Bewertung zählen Künstler, Entstehungszeit und Erhaltung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.