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Wissenschaftliche Instrumente & Globen im 16. Bezirk, 1160 Wien

Fernrohre und astronomische Instrumente aus Ottakring

Kuffner-Sternwarte, Brauerei und Weinbau: Fernrohre von Amateurastronomen, Messspindeln aus Brauerei und Weinkeller, Barometer aus Gemeindewohnungen – Ankauf im 16. Bezirk.

Mit der Kuffner-Sternwarte am Hang des Gallitzinbergs liegt ein Ort der Himmelsbeobachtung im Bezirk; Fernrohre, Okulare, Sternkarten und Himmelsgloben aus Haushalten von Amateurastronomen sind hier entsprechend zu erwarten. Aus Familien der Belegschaft der Brauerei an der Ottakringer Straße können Thermometer und Messspindeln stammen, die Weinbauernhäuser im Liebhartstal Mostwaagen nach Klosterneuburger Grad. In den Gemeindebauten wie dem Sandleitenhof liegen Barometer, Schulgloben und Rechenschieber.

Die Kuffner-Sternwarte, ein Bau Franz von Neumanns aus den Jahren 1884–1886, entstand im Auftrag des Brauereibesitzers Moriz von Kuffner und erhielt Kuppeln für Refraktor und Meridiankreis; der Astronom Karl Schwarzschild arbeitete hier in den 1890er-Jahren. Heute dient sie als Volkssternwarte mit öffentlichen Beobachtungsabenden. Seit 1905 vermittelt das Volksheim am Ludo-Hartmann-Platz Naturwissenschaft an ein breites Publikum, ein Angebot, das Interesse an Lehrmitteln und Fernrohren weckte.

Fernrohre bewerten wir mit Stativ, Okularen und Kasten; Objektive bitte nicht putzen, Kratzer auf der Vergütung mindern den Wert. Mostwaagen und Spindeln aus Glas transportieren wir in eigenen Hüllen. In den Winzerhäusern am Wilhelminenberg sehen wir uns auch Keller an, im Sandleitenhof die Kellerabteile. Fotos von Gravuren und Objektivfassungen genügen vorab, die Besichtigung kostet nichts.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Fernrohre, Okulare und Sternkarten – Amateurastronomie im Umfeld der Kuffner-Sternwarte.
  • Mostwaagen und Messspindeln – Weinbau im Liebhartstal und die Ottakringer Brauerei.
  • Himmelsgloben und Lehrmittel – Volksbildung seit dem Volksheim Ottakring.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Künstler

2

Manufakturen & Marken

11

Epochen & Stile

4

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Wissenschaftliche Instrumente & Globen

Wie erkenne ich eine moderne Reproduktion?

An weichen, unscharfen Gravuren, ungenauen Skalen, modernen Schrauben und erfundenen Signaturen mit Jahreszahl. Reproduktionen sind oft schwer und haben keine Seriennummer. Auf Fotos lässt sich das meist schon erkennen.

Kaufen Sie Quecksilberbarometer?

Ja, wenn sie am 3. Oktober 2007 älter als 50 Jahre waren; dann gilt die Ausnahme der REACH-Verordnung. Für jüngere Geräte gilt das Verbot. Bitte transportieren Sie Barometer nicht selbst liegend.

Hat ein Mikroskop ohne Kasten noch Wert?

Ja, aber Kasten, Objektive und Zubehör steigern ihn deutlich. Hersteller und Seriennummer erlauben eine Datierung. Fehlende Teile lassen sich manchmal aus anderen Beständen ergänzen.

Kaufen Sie Vermessungsinstrumente aus einem Ingenieurbüro?

Ja, einzelne Instrumente ebenso wie ganze Bestände mit Theodoliten, Nivellieren, Stativen, Reißzeugen und Rechenhilfen. Instrumente des 19. Jahrhunderts aus Messing sind besonders gefragt, spätere Geräte aus Leichtmetall ebenfalls, wenn sie vollständig sind.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.