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Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf im 16. Bezirk, 1160 Wien

Tabak, Bier und Heurige: Raucherbedarf aus Ottakring

Tabakbetriebe des 19. Jahrhunderts, Ottakringer Bier und Heurigenstuben am Hang prägen den Bezirk. Ihre Spuren sind Pfeifen, Werbeaschenbecher und Zigarrendosen.

In den Gründerzeitwohnungen um Brunnenmarkt und Yppenplatz und in den Gemeindebauten von Sandleiten lebten Arbeiterfamilien, für die Rauchen zum Feierabend gehörte. Aus ihren Haushalten kommen Pfeifen mit Porzellankopf, Tabakbeutel, Zigarrendosen aus Blech, Feuerzeuge von IMCO und Ronson sowie Aschenbecher mit Brauereiwerbung aus Wirtshäusern. Am Wilhelminenberg und im Liebhartstal bewahren ältere Winzer- und Landhäuser, was in Heurigenstuben auf den Tischen stand: Zündholzhalter, Aschenschalen, Pfeifenbretter. Füllhalter und Schulfedern liegen in denselben Laden.

Tabakbetriebe gehörten im 19. Jahrhundert neben Textil- und Metallfabriken zu den Arbeitgebern des Bezirks; die Tabakregie, seit 1784 staatliches Monopol, bestimmte Marken und Packungen im ganzen Land. Die Ottakringer Brauerei stattete Wirtshäuser mit Werbemitteln aus, mit Emailschildern, Gläsern und Bierkrügen, mitunter auch Aschenbechern. Julius Meinl, dessen Logo Joseph Binder 1924 entwarf, produzierte im Bezirk, und Kaffeedosen der Firma liegen mitunter neben Tabakdosen im selben Kasten.

Werbeaschenbecher und Brauereiartikel bitte mit allen Aufschriften zeigen und Abriebstellen nicht übermalen. Pfeifen mit Porzellankopf nicht auskochen. Zigarrendosen aus Blech nicht ausspülen, Reste von Banderolen helfen bei der Datierung, und Pfeifenbretter aus Heurigenstuben gehören mit den Pfeifen zusammen. In Landhäusern im Liebhartstal sehen wir Keller und Heurigenstube durch, im Sandleitenhof Wohnung und Kellerabteil, beides kostenlos. Erste Fotos per WhatsApp genügen.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Aschenbecher und Werbemittel der Ottakringer Brauerei – Wirtshäuser und Haushalte des Bezirks
  • Pfeifen mit Porzellankopf, Tabakbeutel und Blechdosen – Arbeiterfamilien um Brunnenmarkt und in Sandleiten
  • Zündholzhalter und Pfeifenbretter aus Heurigenstuben – Winzerhäuser am Wilhelminenberg und im Liebhartstal

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

19

Epochen & Stile

6

Materialien, Techniken & Punzen

9

Fragen zu Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf

Sind gerauchte Pfeifen verkäuflich?

Ja, gerauchte Pfeifen bekannter Hersteller haben einen festen Sammlermarkt und werden fachgerecht gereinigt. Stark angebrannte Köpfe und zerbissene Mundstücke mindern den Wert, Gebrauchsspuren allein nicht.

Was ist mit goldenen Füllern und Etuis?

Den Materialwert ermitteln wir mit unserem Punzierungsschein zum Tageswert. Bei Stücken bekannter Hersteller oder mit feiner Arbeit liegt der Objektwert meist darüber. Wir nennen beide Werte offen.

Kaufen Sie limitierte Editionen?

Ja, insbesondere Montblanc-Editionen wie die Writers Edition und die Patron-of-Art-Reihe sowie Sondermodelle anderer Hersteller. Schachtel, Zertifikat und Anleitung sollten vollständig sein. Ungefüllte Stücke sind gefragter als benutzte.

Interessieren Sie Zigarrenkisten und Etiketten?

Ja, alte Zigarrenkisten mit lithografierten Etiketten, ungebrauchte Etikettenbögen und Ladenvitrinen aus Trafiken. Leere Kisten aus jüngerer Zeit haben dagegen meist keinen Sammlerwert.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.