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Grammophone, Radios, Kameras & Technik im 16. Bezirk, 1160 Wien

Grammophone und Schellack des Wienerlieds aus Ottakring

Der Sandleitenhof hatte ein eigenes Kino, im Bockkeller sammelt das Wiener Volksliedwerk Aufnahmen: Ottakring bewahrt Grammophone, Schellackplatten und Kinotechnik.

Wohnungen um Brunnenmarkt und Thaliastraße und die Gemeindebauten bis hinauf zum Sandleitenhof bewahren Röhrenradios, Plattenspieler und Schallplatten, oft mit Wienerlied und Schrammelmusik der Nachkriegsjahrzehnte. Im Liebhartstal, wo Weinbau und Heurige bis heute bestehen, standen in Winzerhäusern Grammophone und später Musikboxen. Aus ehemaligen Gewerbehöfen im Brunnenviertel kommen Werkstattgeräte, Elektromotoren und Messinstrumente. Einfamilienhäuser am Wilhelminenberg bergen in ihren Kellern Tonbandgeräte, Diaprojektoren und Kofferradios.

Der Sandleitenhof (1924–1928) mit rund 1.500 Wohnungen besaß Theater, Kino, Bibliothek und Geschäfte; Kinoprojektoren und Vorführtechnik gehören zur Geschichte dieser kleinen Stadt im Bezirk. Im Bockkeller in der Gallitzinstraße archiviert das Wiener Volksliedwerk Tonaufnahmen und Noten des Wienerlieds. Die Volkshochschule Ottakring am Ludo-Hartmann-Platz eröffnete 1905 als eines der ersten Volksheime Europas, und Lichtbildvorträge gehörten zur Volksbildung jener Jahre. Wie jedes Kino der Zwischenkriegszeit brauchte es Projektoren, Verstärker und Lautsprecher.

Schellackplatten mit Wienerliedern sind für Archive und Sammler gleichermaßen interessant; lassen Sie sie in den Hüllen und stapeln Sie sie nicht flach. Grammophone mit Trichter oder Schalldose bitte nicht aufziehen, wenn die Feder lange gestanden hat. Bei Projektoren interessieren uns Objektive und Lampenhaus. Winzerhäuser am Wilhelminenberg haben feuchte Keller, Geräte von dort sehen wir uns bald an.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Schellackplatten mit Wienerlied und Schrammelmusik – Heurigenkultur und Wiener Volksliedwerk im Bockkeller.
  • Kinoprojektoren und Vorführtechnik – Sandleitenhof mit eigenem Kino.
  • Grammophone und Musikboxen – Winzerhäuser und Heurigen im Liebhartstal und am Wilhelminenberg.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Künstler

5

Manufakturen & Marken

23

Epochen & Stile

6

Materialien, Techniken & Punzen

8

Fragen zu Grammophone, Radios, Kameras & Technik

Holen Sie schwere Geräte wie Musiktruhen ab?

Ja, Musiktruhen, Jukeboxen und große Röhrenverstärker holen wir auf Wunsch ab. Den Transport organisieren wir bei der Besichtigung.

Darf ich ein altes Röhrenradio zum Testen einschalten?

Bitte nicht. Kondensatoren altern und können beim Einschalten Netzteil und Transformator zerstören, im schlimmsten Fall entsteht ein Brand. Für die Bewertung brauchen wir das Gerät nicht in Betrieb; der Originalzustand ist wichtiger als die Funktion.

Mein Grammophon hat einen großen Messingtrichter – ist es alt?

Nicht unbedingt. Viele Grammophone mit Messingtrichter sind Nachbauten aus Indien, die seit den 1990er-Jahren als Dekoration verkauft werden. Echte Trichtergrammophone zeigen gealterte Holzgehäuse, solide Federwerke und Schalldosen mit Herstellerprägung.

Kaufen Sie Schellackplatten?

Ja, vor allem Sammlungen mit Oper, Operette, Wienerlied, Jazz und Tanzmusik in gutem Zustand. Gebrochene und stark abgespielte Platten haben meist keinen Wert. Originale Hüllen und Alben bewerten wir mit.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.