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Historische Blankwaffen & Rüstungen im 16. Bezirk, 1160 Wien

Säbel, Bajonette und Hirschfänger aus Ottakring

Vom Brunnenviertel bis zum Gallitzinberg: In Ottakringer Arbeiterhaushalten liegen Seitengewehre und Säbel, in den Häusern am Wienerwaldrand Hirschfänger und Jagdmesser.

Kleine Gründerzeitwohnungen um Thaliastraße und Brunnenmarkt, der Sandleitenhof und andere Gemeindebauten bewahren Militaria aus dem Arbeiterbezirk: Bajonette, Seitengewehre und Säbel, die Väter und Großväter aus dem Krieg mitbrachten, dazu Koppel und Kappenabzeichen. Am Wilhelminenberg, im Liebhartstal und am Hang des Gallitzinbergs stehen Einfamilienhäuser, Winzer- und Landhäuser; Keller und Dachböden dort enthalten Hirschfänger, Jagdmesser und Waidblätter aus der Jagd im Wienerwald.

Brauerei, Tabakfabrik und Metallbetriebe machten Ottakring im 19. Jahrhundert zu einem der großen Arbeiterbezirke; wie überall in Wien rückten 1914 viele Männer aus diesen Belegschaften ein, und ihre Seitengewehre blieben in der Familie. Gleich jenseits der Bezirksgrenze liegt die Schmelz, damals Exerzierplatz der Garnison. Auf dem Wilhelminenberg ließ Erzherzog Rainer 1903–1908 ein Schloss errichten, unmittelbar am Rand des Wienerwalds, wo Ottakring in Wald und Weingärten übergeht.

Weinkeller im Liebhartstal sind feucht; Klingen, die dort lagen, zeigen oft Flugrost, den wir bei der Bewertung berücksichtigen. Bajonette erkennen wir an Modell und Stempel auf der Parierstange. Gewehre und Pistolen aus Dachböden vermitteln wir an befugte Waffenhändler, NS-Devotionalien kaufen wir nicht. Zwischen Gürtel und Wilhelminenberg besichtigen wir kostenlos, auch Keller und Presshaus.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Seitengewehre und Bajonette des Ersten Weltkriegs – Familien der Brauerei- und Industriebelegschaften
  • Hirschfänger und Jagdmesser – Häuser am Wilhelminenberg und im Liebhartstal
  • Koppel, Kappenabzeichen und Mannschaftssäbel – Gemeindebauten wie der Sandleitenhof

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Historische Blankwaffen & Rüstungen

Was mache ich mit alten Gewehren und Pistolen?

Für Schusswaffen, auch historische, ist ein befugter Waffenhändler zuständig. Wir vermitteln Ihnen den Kontakt; der Händler übernimmt die Waffen und die nötigen Formalitäten.

Woran erkenne ich, ob eine Rüstung alt ist?

Hinweise sind Gewicht, Schmiedespuren, Nieten, Marken der Plattner und Lederreste. Viele Rüstungen in Wiener Wohnungen stammen aus dem Historismus und dienten als Dekoration; auch sie haben einen Markt, werden aber anders bewertet.

Soll ich Rost von der Klinge entfernen?

Nein. Schleifen, Polieren und chemische Rostentferner zerstören Ätzungen, Bläuung und Patina. Lassen Sie die Waffe so, wie sie ist, und lagern Sie sie trocken.

Kaufen Sie japanische Schwerter?

Ja. Katana, Wakizashi und Tanto werden nach Schmied, Epoche, Klingenqualität und Montierung bewertet, Tsuba und Schwertzubehör auch einzeln. Viele Schwerter in Europa sind spätere Souvenirarbeiten; wir unterscheiden sie von alten Klingen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.