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Briefmarken

Deutschösterreich und Erste Republik

Die Ausgaben von 1918 bis 1938, von den Aufdrucken Deutschösterreich über die Inflationsmarken bis zu den Schillingausgaben.

Ab Ende 1918 erhielten die vorhandenen Marken den Aufdruck „Deutschösterreich“, 1919 erschienen eigene Ausgaben mit Posthorn, Wappen und Parlament. In der Inflation stiegen die Nennwerte rasch, bis 1925 der Schilling kam. Die Erste Republik gab zahlreiche Wohltätigkeitsausgaben heraus, etwa 1922 die Musikerserie mit Komponisten wie Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert, 1926 die Nibelungen-Ausgabe und 1934 die Trachtenserie. Flugpostmarken ab 1922 und die Ausgaben der 1930er-Jahre mit hohen Schillingwerten gehören zu den gesuchten Marken dieser Zeit.

Marken der Ersten Republik sind bei österreichischen Sammlern sehr gefragt. Den Wert bestimmen Ausgabe, Erhaltung, Zähnung, Stempel und Echtheit. Postfrische Wohltätigkeitssätze, die Musikerserie in Linienzähnung und die hohen Werte der 1930er-Jahre sind gesucht; viele Inflationsmarken sind dagegen häufig. Weil gesuchte Sätze gefälscht und nachgummiert wurden, prüfen wir Gummi, Zähnung und Stempel. Sammlungen mit vollständigen Jahrgängen in Vordruckalben bewerten wir als Ganzes.

Woran man es erkennt

  • Aufdrucke Deutschösterreich
  • Inflationsmarken
  • Musikerserie 1922
  • Nibelungen 1926 und Trachten 1934
  • Flugpost ab 1922

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.