Stempelmarken und Fiskalmarken
Gebührenmarken für Urkunden, Verträge, Spielkarten und Ämter, von 1854 bis in die Zweite Republik.
Neben Postmarken gab der Staat eigene Marken für Gebühren und Steuern aus, die nicht für Postsendungen galten. Österreichische Stempelmarken wurden ab 1854 auf Urkunden, Verträge, Gesuche, Rechnungen, Wechsel und Zeugnisse geklebt und entwertet, später kamen Gerichtskostenmarken, Konsulatsmarken, Spielkartenstempel, Zeitungsstempel und Gemeindemarken hinzu. Viele Familienpapiere, Diplome, Meldezettel und Verträge tragen solche Marken, oft mit Federzug entwertet. Die Stempelmarken der Monarchie zeigen den Doppeladler und Werte in Kreuzer, Gulden und später Kronen, die der Republik eigene Motive.
Stempel- und Fiskalmarken sind ein eigenes, weniger bekanntes Sammelgebiet. Wichtig für den Wert sind Ausgabe, Wert, Erhaltung und Seltenheit. Hohe Werte, seltene Ausgaben und Marken auf vollständigen Dokumenten sind gesucht, häufige Stempelmarken gering bewertet. Wir bestimmen Ausgaben nach den Spezialkatalogen und bewerten Dokumente mit Stempelmarken zusammen mit ihrem Inhalt. Lösen Sie die Marken bitte nicht von Urkunden, weil sie dort ihren Zusammenhang behalten.
Woran man es erkennt
- Stempelmarken ab 1854
- Gerichtskosten- und Konsulatsmarken
- Spielkartenstempel und Zeitungsstempel
- Gemeindemarken
- Marken auf vollständigen Dokumenten
Stempelmarken und Fiskalmarken verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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