Markenausgaben der Monarchie 1858 bis 1916
Die Freimarken Österreichs mit Kaiserporträt und Wappen von der Ausgabe 1858 bis zu den letzten Ausgaben unter Franz Joseph.
Ab 1858 zeigten österreichische Freimarken den Kopf Kaiser Franz Josephs im Profil, als farblosen Prägedruck in einem farbigen Feld; die Ausgaben von 1860 und 1861 folgten diesem Prinzip in neuen Rahmen, 1863 und 1864 trat der Doppeladler an die Stelle des Kaisers, ab 1867 kehrte der Kaiserkopf zurück. Es folgten die Ausgaben 1883 mit Doppeladler, 1890 und 1891 mit Kaiserkopf, 1899 und 1904 in neuer Gestaltung. Neben Freimarken gab es Portomarken, Zeitungsmarken, Rekozettel und Eilmarken. Die Werte wechselten 1900 von Kreuzer und Gulden zu Heller und Kronen.
Für die Bewertung zählen Ausgabe, Wert, Zähnung, Type, Farbe, Stempel und Erhaltung. Viele Marken dieser Zeit sind häufig, Abarten der Zähnung, seltene Farben, Plattenfehler und hohe Werte aber gesucht. Spezialsammler achten auf Zähnungsvarianten, die man mit dem Zähnungsschlüssel misst, und auf Stempel aus allen Kronländern. Wir bestimmen Marken nach dem Katalog, prüfen Zähnung und Papier und bewerten Belege mit seltenen Frankaturen gesondert.
Woran man es erkennt
- Ausgaben 1858 bis 1867
- Prägedruck von 1861
- Ausgaben 1883 bis 1904
- Umstellung auf Heller und Kronen 1900
- Zähnungsvarianten und Plattenfehler
Markenausgaben der Monarchie 1858 bis 1916 verkaufen: in allen 23 Bezirken
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