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Antiquitäten Wien

Briefmarken im 17. Bezirk, 1170 Wien

Briefmarken verkaufen in Hernals – Pferdetramway, Vororte, Siedler

1865 fuhr die erste Wiener Pferdetramway vom Schottentor nach Hernals; bis 1892 hatten Hernals, Dornbach und Neuwaldegg eigene Postämter. Beides hinterließ Spuren auf Briefen.

Gründerzeithäuser an der Hernalser Hauptstraße und am Elterleinplatz, dazu Gemeindebauten, die Siedlerhäuser des Heubergs und die Villen von Dornbach und Neuwaldegg: In Hernals findet sich fast jede Wiener Wohnform und damit fast jede Art Sammlung. Altbauwohnungen bewahren Alben der Ersten Republik, Siedlerhäuser Korrespondenz der Erstsiedler aus den 1920er-Jahren, Villen klassische Österreich-Sammlungen und Briefe der Monarchie. Wallfahrtskarten vom Kalvarienberg liegen oft dazwischen.

Hernals, Dornbach und Neuwaldegg wurden 1892 als 17. Bezirk eingemeindet, Vorortsammler kennen Briefe, deren Stempel noch diese Ortsnamen tragen. Die Pferdetramway vom Schottentor ab 1865 und die heutige Linie 43 nach Neuwaldegg folgen derselben Achse, Straßenbahnmotive und Fahrscheine sind verwandte Sammelgebiete. Am Heuberg plante Adolf Loos ab 1921 eine Siedlung für Kriegsheimkehrer und Arbeitslose. Geschäftspost der Manner-Fabrik an der Wilhelminenstraße liegt mitunter in Nachlässen früherer Mitarbeiter.

Korrespondenz aus der Siedlerzeit am Heuberg erzählt Baugeschichte; heben Sie Briefe und Umschläge gemeinsam auf. In Villen in Dornbach und Neuwaldegg sehen wir uns Arbeitszimmer und Dachboden an. Wallfahrtskarten und Ansichtskarten gehören zu einer eigenen Bewertung, bleiben aber am besten beim Bestand. Wir prüfen die Sammlung in Ihrem Haus und machen ein Angebot für alles oder für Teile.

Was in Hernals häufig auftaucht

  • Briefe mit Ortsstempeln von Hernals, Dornbach und Neuwaldegg vor 1892 – Vorortepost.
  • Firmenpost der Manner-Fabrik – Nachlässe früherer Mitarbeiter im Bezirk.
  • Korrespondenz der Erstsiedler am Heuberg – Siedlungen der 1920er-Jahre.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 17. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Was bedeutet postfrisch?

Postfrisch ist eine ungebrauchte Marke mit vollständigem, unberührtem Originalgummi ohne Falzspur. Diese Erhaltung ist bei Marken der Zweiten Republik oft Voraussetzung für einen Sammlerwert.

Kaufen Sie auch Abo-Lieferungen der Post?

Ja. Postfrische Jahrgänge der Zweiten Republik werden meist knapp unter oder nahe dem Nennwert gehandelt, weil sie in großen Mengen vorhanden sind. Ältere Jahrgänge und vollständige Reihen bewerten wir einzeln.

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?

Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.