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Briefmarken im 3. Bezirk, 1030 Wien

Briefmarken verkaufen auf der Landstraße – Staatsdruckerei und Arsenal

Am Rennweg druckte die Staatsdruckerei, im Arsenal liegt das Heeresgeschichtliche Museum: Beamten- und Offiziersfamilien der Landstraße sammelten Marken und Feldpost über Generationen.

Das Fasanviertel, das Botschaftsviertel am Rennweg und die Bürgerhäuser der Ungargasse waren Wohnorte von Beamten, Offizieren und Diplomaten. Ihre Sammlungen sind oft systematisch: Österreich lückenlos von 1850 bis in die Zweite Republik, Bosnien und die Levante-Post, Feldpost des Ersten Weltkriegs, Ganzsachen. Diplomatenhaushalte bringen Übersee und Belege aus vielen Dienstorten mit. In Erdberg und im Rabenhof überwiegen Abo-Lieferungen der Post und Einsteckbücher mit Marken der Nachkriegszeit.

Die Staatsdruckerei am Rennweg stellte österreichische Wertzeichen her, und in Beamtenfamilien hatte das Sammeln ihrer Marken Tradition. Im Arsenal, 1849–1856 als Kasernen- und Rüstungskomplex errichtet, zeigt das Heeresgeschichtliche Museum, ein Bau Hansens und Försters, die Armee, deren Feldpost 1915 eigene Marken erhielt. Friedensreich Hundertwasser, dessen Haus an der Löwengasse steht, entwarf auch Briefmarken. Der Aspangbahnhof auf den heutigen Aspanggründen war Ausgangspunkt einer eigenen Bahnstrecke.

Systematische Sammlungen bitte in der vorhandenen Ordnung lassen, auch wenn Lücken sichtbar sind; die Gliederung zeigt uns, was der Sammler gesucht hat. Feldpostkarten mit Truppenstempeln gehören zur Sammlung, nicht in die Ansichtskartenkiste. Für Diplomatenhaushalte vor einer Übersiedlung kommen wir rasch nach Terminvereinbarung. Geprüft wird mit Lupe, Zähnungsschlüssel und Wasserzeichensucher, bezahlt nach Ihrer Wahl.

Was in Landstraße häufig auftaucht

  • Österreich-Sammlungen von 1850 bis in die Zweite Republik – Beamtenfamilien, Staatsdruckerei am Rennweg.
  • Feldpost und Feldpostmarken des Ersten Weltkriegs – Offiziersfamilien rund um das Arsenal.
  • Übersee und Belege aus Dienstorten – Diplomatenhaushalte im Botschaftsviertel.
  • Marken nach Entwürfen von Friedensreich Hundertwasser – Hundertwasserhaus und Kunst Haus Wien im Bezirk.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 3. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Was bedeutet postfrisch?

Postfrisch ist eine ungebrauchte Marke mit vollständigem, unberührtem Originalgummi ohne Falzspur. Diese Erhaltung ist bei Marken der Zweiten Republik oft Voraussetzung für einen Sammlerwert.

Kaufen Sie auch Abo-Lieferungen der Post?

Ja. Postfrische Jahrgänge der Zweiten Republik werden meist knapp unter oder nahe dem Nennwert gehandelt, weil sie in großen Mengen vorhanden sind. Ältere Jahrgänge und vollständige Reihen bewerten wir einzeln.

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?

Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.