Briefmarken im 10. Bezirk, 1100 Wien
Briefmarken verkaufen in Favoriten – Südbahn, Böhmen, Gemeindebau
Südbahnhof und Staatsbahnhof brachten Eisenbahnerfamilien nach Favoriten, die Ziegelwerke Zuwanderer aus Böhmen und Mähren. Ihre Briefe nach Hause stecken in vielen Sammlungen.
In Favoriten bleiben Gemeindewohnungen oft in der Familie, und Alben wandern meist nicht weiter als bis zur nächsten Generation. Einsteckbücher, Abo-Lieferungen der Post und Motivsammlungen liegen in den Gründerzeithäusern um Reumannplatz und Viktor-Adler-Markt ebenso wie im George-Washington-Hof und in der Per-Albin-Hansson-Siedlung. Familien mit Wurzeln in Böhmen und Mähren bewahren Briefe, Karten und Marken der Tschechoslowakei, Eisenbahnerhaushalte sammelten Bahnpoststempel und Eisenbahnmotive.
Im 19. Jahrhundert holten Südbahnhof, Staatsbahnhof und die Bahnwerkstätten viele Arbeiter in den Bezirk; Bahnpoststempel der Strecken nach Triest und nach Ungarn sind Spezialsammelgebiete. Die Ziegelarbeiter am Wienerberg kamen aus Böhmen und Mähren, tschechische Vereine, Schulen und Kirchen hielten sich bis weit ins 20. Jahrhundert. Das Amalienbad am Reumannplatz entstand 1923–1926, in denselben Jahren wie die ersten Schillingmarken. Seit 2014 verbindet der Hauptbahnhof den Bezirk mit ganz Europa.
Tschechoslowakische und böhmische Marken bestimmen wir ebenso wie österreichische; legen Sie Briefe in tschechischer Sprache bitte nicht beiseite. Für die Ersteinschätzung genügen Fotos der Albumseiten und der Briefstapel. Für den George-Washington-Hof mit seinen Gartenhöfen reichen Stiege und Tür, für die südlichen Siedlungen die Hausnummer am Gartentor. Wir sichten bei Ihnen am Tisch.
Was in Favoriten häufig auftaucht
- Bahnpoststempel der Südbahn und Eisenbahnmotive – Eisenbahnerfamilien um Südbahnhof und Staatsbahnhof.
- Briefe und Marken aus Böhmen, Mähren und der Tschechoslowakei – Familiengeschichte der Zuwanderung.
- Abo-Lieferungen und Motivsammlungen – Gemeindewohnungen, die in der Familie weitergegeben wurden.
Mit Bezug zu Favoriten
Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 10. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.
Objektgruppen
- Erste Ausgabe Österreich 1850
- Zeitungsmarken mit Merkurkopf
- Markenausgaben der Monarchie 1858 bis 1916
- Regierungsjubiläumsausgabe 1908
- Marken von Bosnien und der Herzegowina
- Lombardei-Venetien und Österreichische Post in der Levante
- Feldpostmarken und Besetzungsausgaben 1914 bis 1918
- Deutschösterreich und Erste Republik
- WIPA 1933
- Zweite Republik ab 1945
- Künstlermarken der Reihe Moderne Kunst
- Ganzsachen und Rohrpost
- Vorphilatelistische Briefe
- Stempel, Bahnpost und Schiffspost
- Flug- und Zeppelinpost
- Stempelmarken und Fiskalmarken
- Abarten, Probedrucke und Plattenfehler
- Motivsammlungen
- Europa und Übersee
- Sammlungen in Alben und Einsteckbüchern
Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 10. Bezirk.
Künstler
4
- Koloman Moser1868–1918
- Friedensreich Hundertwasser1928–2000
- Karl Korabgeb. 1937
- Gottfried Kumpf1930–2022
Manufakturen & Marken
1
- Österreichische Staatsdruckereiseit 1804
Epochen & Stile
6
- Historismusum 1840–1914
- Jugendstilum 1895–1914
- Geometrischer Jugendstilum 1900–1915
- Art découm 1920–1940
- Nachkriegsmoderneum 1945–1970
- Phantastischer Realismusum 1946–1980
Fragen zu Briefmarken
Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?
Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.
Kaufen Sie Sammlungen aus anderen Ländern?
Ja. Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Vatikan, die Nachfolgestaaten der Monarchie und Übersee werden ebenso gesammelt. Wir bewerten jedes Gebiet nach seinem eigenen Markt.
Ist meine Briefmarkensammlung etwas wert?
Das hängt vom Inhalt ab. Viele Sammlungen der Nachkriegszeit bestehen aus häufigen Marken mit geringem Wert, einzelne klassische Marken, seltene Stempel und Briefe können aber erheblich sein. Wir sichten die Sammlung vollständig, bevor wir bewerten.
Soll ich Marken von Briefen ablösen?
Nein. Briefe und Karten können mehr wert sein als die abgelösten Marken, weil Stempel, Porto und Destination Postgeschichte belegen. Lassen Sie die Belege, wie sie sind.
Briefmarken in den Nachbarbezirken
Weitere Sparten in Favoriten
- Alte Meister
- Gemälde des 19. Jahrhunderts
- Klassische Moderne
- Zeitgenössische Kunst
- Gemälde & Ölbilder
- Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
- Fotografie
- Skulpturen & Plastiken
- Wiener Bronzen
- Jugendstil & Wiener Werkstätte
- Design des 20. Jahrhunderts
- Antike Möbel
- Glas & Kristall
- Porzellan
- Keramik, Majolika & Fayence
- Silber & Tafelsilber
- Gold & Altgold
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- Armbanduhren
- Taschenuhren
- Pendel-, Stand- & Tischuhren
- Teppiche
- Textilien, Stickerei & Spitze
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- Autographen, Handschriften & Dokumente
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- Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf
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- Klassische Fahrzeuge
- Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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