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Banknoten & Papiergeld im 10. Bezirk, 1100 Wien

Alte Banknoten und Sparbücher verkaufen in Favoriten

Am Erste Campus sitzt die Nachfolgerin der Ersten österreichischen Spar-Casse, Wienerberger ist seit 1869 an der Börse – Favoriten hat eine eigene Papiergeschichte.

Wird eine Gemeindewohnung von einer Generation an die nächste übergeben, bleiben Papiere oft jahrzehntelang liegen: Sparbücher, Schillingnoten, Lohnzettel, Kronen aus der Zeit der Großeltern. Im Norden des Bezirks stehen Gründerzeit-Zinshäuser mit kleinen Wohnungen, im Süden Siedlungen und Kleingärten in Oberlaa und Rothneusiedl, deren Keller und Dachböden ganze Kisten bewahren. Familien mit böhmischer oder mährischer Herkunft haben mitunter Banknoten der Tschechoslowakei aus der Zwischenkriegszeit aufgehoben.

Wienerberger, dessen Ziegelwerke am Wienerberg Arbeitskräfte aus Böhmen und Mähren anzogen, ist seit 1869 an der Wiener Börse notiert; historische Aktien des Unternehmens werden gesammelt. Südbahnhof und Staatsbahnhof gehörten privaten Bahngesellschaften, die Aktien und Obligationen ausgaben. Am Erste Campus beim Hauptbahnhof hat seit 2016 die Erste Group ihren Sitz, Nachfolgerin der 1819 gegründeten Ersten österreichischen Spar-Casse. In der Besatzungszeit gehörte Favoriten zum sowjetischen Teil der Stadt.

Alte Sparbücher prüfen Sie am besten zuerst mit der Bank auf ein Restguthaben; danach bewerten wir sie als Sammelstück. Banknoten bitte flach und ungereinigt lassen, auch wenn sie aus einem feuchten Keller stammen. Im George-Washington-Hof und den anderen großen Höfen hilft uns die Stiegennummer. Eine erste Einschätzung geben wir anhand von Fotos, die Besichtigung vor Ort ist kostenlos, und auf Wunsch zahlen wir bar.

Was in Favoriten häufig auftaucht

  • Historische Aktien von Wienerberger und Bahngesellschaften – Ziegelwerke am Wienerberg, Süd- und Staatsbahnhof.
  • Alte Sparbücher – Erste Campus als Sitz der Nachfolgerin der Ersten österreichischen Spar-Casse.
  • Banknoten der Tschechoslowakei – Familiengeschichte der Zuwanderung aus Böhmen und Mähren.

Mit Bezug zu Favoriten

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 10. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 10. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?

Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.

Sind meine alten Kronen-Scheine etwas wert?

Das hängt von Ausgabe und Erhaltung ab. Viele Kronennoten, vor allem Inflationsnoten, sind häufig und einzeln wenig wert. Seltene Ausgaben, hohe Werte und kassenfrische Scheine sind gesucht.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.