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Banknoten & Papiergeld im 18. Bezirk, 1180 Wien

Banknoten und Wertpapiere verkaufen in Währing

Im Cottage und in Pötzleinsdorf liegen Gulden, Aktien und Lose oft seit Generationen im Schreibtisch – in Haushalten von Gelehrten, Ärzten und Bankiers.

Weitläufige Wohnungen rund um den Kutschkermarkt, Cottage-Villen mit Souterrain und Gartenhaus, Häuser in Gersthof und Pötzleinsdorf: Währinger Haushalte bleiben oft über Jahrzehnte in einer Familie. Universitäts- und Akademikerhaushalte hinterlassen Urkunden, Fachzeitschriften und Korrespondenz in großen Mengen, dazwischen Gulden- und Kronen-Noten, Kriegsanleihen, Aktien, Lose und Sparbücher. Souterrain und Dachboden einer Cottage-Villa sind nicht selten ein ganzes Familienarchiv, über Jahrzehnte nach und nach gefüllt.

Gersthof und Pötzleinsdorf zogen über zwei Jahrhunderte Sommergäste aus der Stadt an, unter ihnen den Bankier Johann Heinrich von Geymüller, nach dem das Geymüllerschlössel benannt ist. Es entstand 1808, acht Jahre bevor die Nationalbank gegründet wurde, die ab 1816 die Gulden-Noten des Biedermeier ausgab. Der Cottage-Verein legte ab 1872 sein Villenviertel an. Ab 1938 wurden jüdische Familien aus dem Cottage vertrieben, ihre Villen und Wertpapierdepots enteignet; nach 1945 folgten Rückstellungsverfahren.

Wertpapiere aus Gelehrten- und Villenhaushalten prüfen wir auch auf ihre Geschichte: Stammt ein Depot aus einem Haushalt, der nach 1938 enteignet wurde, steht die Herkunftsfrage am Anfang. Aktien und Lose bitte mit Kupons und Talons lassen, Banknoten flach und ungereinigt. Für Archivbestände im Souterrain planen wir mehr Zeit ein. Fotos beider Seiten reichen uns für die Ersteinschätzung.

Was in Währing häufig auftaucht

  • Gulden-Noten der Nationalbank – Biedermeier-Sommerfrischen in Pötzleinsdorf und Gersthof.
  • Aktien, Lose und Kriegsanleihen – Universitäts- und Akademikerhaushalte im Cottage.

Mit Bezug zu Währing

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 18. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 18. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Soll ich zerknitterte Scheine glätten?

Nein. Glätten, Bügeln und Waschen verändern das Papier und mindern den Wert. Lassen Sie Banknoten so, wie sie sind, am besten in einer Hülle.

Was ist Notgeld?

Notgeld wurde in Zeiten von Münzmangel und Inflation von Gemeinden, Firmen und Vereinen ausgegeben. In Österreich erschienen zwischen 1918 und 1921 Tausende Notgeldscheine, viele mit Ortsansichten, die schon damals gesammelt wurden.

Kaufen Sie historische Aktien?

Ja. Aktien, Anleihen und Kuxe österreichischer und internationaler Unternehmen, vor allem aus der Zeit vor 1945 und mit schöner Gestaltung, sind ein eigenes Sammelgebiet. Sie haben keinen Börsenwert mehr, sondern Sammlerwert.

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.