Lagergeld der Kriegsgefangenenlager
Gutscheine und Geldersatzscheine aus Kriegsgefangenen- und Internierungslagern des Ersten Weltkriegs.
In den Kriegsgefangenenlagern des Ersten Weltkriegs, in Österreich-Ungarn ebenso wie in Russland, Italien und anderen Ländern, durften Gefangene kein gewöhnliches Geld besitzen, um Fluchten zu erschweren. Stattdessen gaben Lagerverwaltungen eigene Gutscheine aus, mit denen in der Lagerkantine bezahlt werden konnte. Diese Scheine tragen den Namen des Lagers, Wert, Stempel und oft Unterschriften des Kommandanten. In Österreich gab es große Lager in Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und anderen Ländern. Auch Flüchtlingslager gaben Gutscheine aus.
Lagergeld ist selten, weil es nur in begrenzter Zahl gedruckt und meist vernichtet wurde. Den Ausschlag geben Lager, Ausgabe, Nennwert, Erhaltung und Echtheit. Vollständige Serien eines Lagers und Scheine kleiner Lager sind besonders gesucht. Weil Lagergeld bei Sammlern gefragt ist, gibt es Nachdrucke und Fälschungen; wir prüfen Papier, Druck und Stempel. Briefe und Dokumente eines Gefangenen bewerten wir gemeinsam mit dem Lagergeld.
Woran man es erkennt
- Gutscheine für die Lagerkantine
- Name des Lagers und Stempel
- Lager in Österreich-Ungarn
- Seltene Serien kleiner Lager
- Prüfung auf Nachdrucke
Lagergeld der Kriegsgefangenenlager verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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